Robert Unterköfler (* 1992 in Villach) ist ein österreichischer Jazzmusiker (Tenor-, Bariton- und Sopransaxophon, EWI, auch Klarinette, Flöte, Komposition).

Leben und Wirken Unterköfler, dessen Vater in einer Bigband spielte und ihn als kleines Kind ab und an zu Auftritten mitnahm, war früh vom Klang der Saxophone fasziniert. Zwischen 1999 und 2011 besuchte er die Musikschule Villach, wo ihm Bruno Singer und Harald Simschitz Saxophonunterricht erteilten. Zwischen 2010 und 2012 studierte er am Landeskonservatorium Klagenfurt bei Michael Erian, von 2012 bis 2016 Jazz-Saxophon bei Thomas Huber und Andy Middleton an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, wo er mit dem Bachelor abschloss. Während seines Studiums verbrachte er 2014 ein Semester am Prins Claus Conservatorium in Groningen. Im Zuge seines Ö1 Jazzstipendium (2018) absolvierte er von 2019 bis 2021 sein Masterstudium an der Jam Music Lab – Privatuniversität für Jazz und Popularmusik Wien bei Thomas Kugi.

Unterköfler gründete Quintett (Rote Welt 2018) und (mit Robin Gadermaier und Valentin Duit) das Trio Zwölf nach Vier, für das er auch komponierte (Traum#1, 2016). Gemeinsam mit Nina Feldgrill leitete er das Quadrat River (Chameleon Circuit). Sein Soloalbum sidrat veröffentlichte er im Januar 2022 auf seinem eigenen Label Rote Welt Records. Zudem gehört er zu Christian Muthspiels Orjazztra Vienna, slowklang und dem Valentin Duit Quartett. Weiterhin nahm er mit dem Tobias Hoffmann Jazz Orchestra, Jim Rotondi (Finesse) und Peter Erskine (Bernstein in Vienna) auf. Auch arbeitete er mit Ivar Roban Križić, Christopher Pawluk, Tobias Meissl, David Dornig, Michael Moore, Werner Feldgrill, Amina Bouroyen, Erik Asatrian und Alan Bartuš.

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Einzelnachweise

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