Thijmen Heemskerk (* 24. Juni 1998 in Katwijk) ist ein niederländischer Volleyball- und Beachvolleyballspieler.

Karriere Halle Als Jugendlicher startete der Sportler seine Karriere als Fußballtorwart bei den K.v.v. Quick Boys. Als Achtzehnjähriger entschied er sich für eine Volleyballzukunft und wechselte zum KVV in seiner Heimatstadt. In dem unterklassigen Verein schaffte er es nach eineinhalb Jahren in den Kader der ersten Herrenmannschaft, in dem er in kürzester Zeit zu einer festen Größe und zu einem Leistungsträger wurde. Das Team stieg mehrere Male auf. 2024 kam es in der Topdivisie an, der zweithöchsten niederländischen Spielklasse zu diesem Zeitpunkt. Nachdem die Saison begonnen hatte, erhielt der Diagonalangreifer ein Angebot aus der Beletage des westeuropäischen Landes. Mit Sliedrecht Sport wurde er in der ersten Spielzeit jeweils Fünfter in Meisterschaft und Pokal. 2025/26 verbesserte sich der Sportclub aus der Provinz Zuid-Holland in der Liga auf dem vierten Platz. Im Pokal reichte es dagegen nur noch zum Einzug ins Achtelfinale.

Karriere Beach Im Sommer 2020 startete Heemskerk mit Thijs Nijeboer bei nationalen Veranstaltungen im Sand. Viertelfinalteilnahmen waren die besten Resultate. Ein Jahr später erreichten er und sein neuer Partner Erik Nijland in Heerenveen und bei der Landesmeisterschaft in Scheveningen das Endspiel. Nach dem geteilten fünften Rang beim Ein-Stern-Event der Fédération Internationale de Volleyball in Apeldoorn trennte sich das Du wieder. Der inzwischen Dreiundzwanzigjährige begann 2022 eine Zusammenarbeit mit Mick Toet. Nach sechs Finalteilnahmen bei Wettbewerben in den Niederlanden gelang es im Juni 2023 zum ersten Mal, die oberste Stufe des Treppchens zu erklimmen. Beim Turnier der niederländischen Beachserie in Arnhem siegten die beiden ebenso wie ein Jahr später Ruben Penninga und Thijmen Heemskerk bei der gleichartigen Veranstaltung in Apeldoorn. Das neuformierte Beachpaar erzielte seine beste Platzierung bei einem Futures der World Pro Tour mit dem geteilten fünften Rang in der belgischen Hauptstadt. Bei der Europameisterschaft wurden die Niederländer hinter den Deutschen Nils Ehlers / Clemens Wickler durch den besseren Ballquotienten Zweite ihres Pools vor den sieggleichen Norwegern Mathias Berntsen / Hendrik Mol und Tschechen Jan Dumek / Tomáš Semerád. In der ersten Hauptrunde waren jedoch Yorick de Groot / Stefan Boermans stärker als ihre Landsleute, sodass deren Endergebnis beim kontinentalen Titelkampf ein geteilter siebzehnter Rang war. Die meisten folgenden Wettkämpfe bis einschließlich Ende 2025 bestritt der gebürtige Katwijker wieder an der Seite von Mick Toet. Mehr als ein Bronzerang beim nationalen Turnier in Heerlen sprang dabei nicht heraus.

Am selben Ort reichte es für Penninga und Heemskerk im Mai 2026 zum Einzug ins Endspiel. Eine Woche später stand Letzterer zum zweiten Mal während seiner Karriere in der Runde der Acht bei einem Futures, diesmal mit Calvin Ooms in Apeldoorn.

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