Ein todsicheres Geschäft ist der Titel der 121. Episode der Krimiserie Ein Fall für zwei mit Rainer Hunold und Claus Theo Gärtner in den Hauptrollen.

Handlung Arthur Deck sucht den Rechtsanwalt Dr. Rainer Franck auf und erklärt, seinen ehemaligen Geschäftspartner, den Bauunternehmer Erich Cramer, der ihm Geld geschuldet habe, kurz zuvor mit dessen eigener Waffe erschossen zu haben. Als Deck ihn aufgrund seiner finanziellen Notlage aufsuchte, sei es infolge von Cramers großspuriger Art zur Tat gekommen. Franck begleitet Deck daraufhin zur Polizei, wo dieser sein Geständnis wiederholt und anschließend in Untersuchungshaft genommen wird.

Am folgenden Morgen informiert Dr. Franck Decks Ehefrau Lisa über die Ereignisse. Sie kann sich nicht vorstellen, dass ihr seit mehreren Jahren beruflich gescheiterter und dadurch zunehmend deprimierter Mann zu einer solchen Tat fähig ist. Kurz darauf erhält sie einen anonymen Anruf, in dem ihre Herausgabe des angeblich von ihrem Mann bei Cramer erbeuteten Geldes gefordert wird. Um den Erpresser zu identifizieren, beauftragt sie auf Empfehlung Dr. Francks hin den Privatdetektiv Josef Matula. Im Zuge seiner Ermittlungen sucht dieser zunächst Cramers Witwe Veronika auf, die viele Jahre zuvor mit Arthur Deck liiert gewesen war. Sie verweist Matula an den Geschäftspartner Peter Rombach, der ihm lediglich den Namen der früheren Haushälterin des Ehepaars Cramer, Barbara Buchmüller, nennt. Diese erklärt, unmittelbar nach dem Tod ihres Geliebten Erich Cramer ihre Anstellung gekündigt zu haben.

Dr. Franck rät Lisa Deck schließlich widerwillig, auf die Forderungen des Erpressers einzugehen. Gemeinsam mit Matula beobachtet er, wie sie auf dem Opernplatz einem Motorradfahrer einen Koffer mit einer Geldattrappe übergibt. Zwar misslingt die anschließende Verfolgung dessen, Matula vermutet jedoch, dass es sich um Peter Rombach handelt. Wenig später stellen Franck und Matula diesen, als er mit dem vermeintlichen Geldkoffer an seiner Wohnung eintrifft. Rombach erklärt, das Geld am Abend von Cramers Ermordung in dessen Büro gesehen zu haben und deshalb davon ausgegangen zu sein, Arthur Deck habe es nach der Tat entwendet. Er sagt zu, Lisa Deck finanziell zu entschädigen und sie künftig nicht mehr zu belästigen, sofern sie auf eine Strafanzeige verzichtet. Sie erklärt sich damit einverstanden.

Matula beobachtet, wie Barbara Buchmüller ihre ehemalige Arbeitgeberin Veronika Cramer aufsucht. Anschließend verfolgt er sie zum Wohnhaus von Lisa Deck, wo diese jedoch nicht angetroffen wird. Wenig später bittet Buchmüller Matula telefonisch um Hilfe. Als er ihre Wohnung erreicht, trifft er auf Peter Rombach, der mit einem Koffer aus dieser flieht. Rombach behauptet, ebenfalls von Barbara Buchmüller herbestellt worden zu sein und sie in ihrer Wohnung ermordet vorgefunden zu haben. Der Koffer enthält jedoch nicht das vermutete Geld. Matula vermutet daraufhin, dass Rombach von Lisa Deck in eine Falle gelockt worden sein könnte. Diese weist diesen Verdacht allerdings zurück und gesteht schließlich entgegen dem ausdrücklichen Willen ihres Mannes, dass dieser Erich Cramer im Auftrag von dessen Frau gegen Bezahlung erschossen habe. Barbara Buchmüller habe davon Kenntnis erlangt und sie mit diesem Wissen erpresst.

Als Dr. Franck und Matula Veronika Cramer mit den Vorwürfen konfrontieren, bestreitet sie sowohl den Mordauftrag an Arthur Deck als auch die Tötung Barbara Buchmüllers. Wenig später hindern die beiden sie daran, ihr Anwesen zu verlassen. In ihrem Wagen finden sie das gesuchte Geld. Daraufhin räumt Veronika Cramer zumindest den Mord an Barbara Buchmüller ein, nachdem sie ebenfalls von dieser erpresst worden war. Arthur Deck habe den Tod Erich Cramers bewusst als Totschlag gestanden, weil hierfür eine geringere Strafe zu erwarten sei als für Mord.

Deck räumt daraufhin ein, dass er an Krebs im Endstadium leide, wovon seine Frau jedoch bislang nichts wisse. Zu ihrer finanziellen Absicherung hatte er sich von Veronika Cramer ein schriftliches Geständnis bezüglich deren Mordes an ihrem Ehemann ausstellen lassen und dieses versiegelt bei einem Notar hinterlegt. Wäre seiner Ehefrau nach seinem Tod das vereinbarte Geld nicht ausgezahlt worden, hätte der Notar den Umschlag geöffnet.

Hintergrund miniatur|links|Rückseite des Gerichtsgebäudes, aufgenommen aus ähnlicher Perspektive wie in der Episode Die Episode wurde überwiegend im Rhein-Main-Gebiet gedreht. Die Kulisse der Kanzlei von Dr. Franck befand sich in der Rotunde im 27. Obergeschoss des Bürocenters am Nibelungenplatz im Frankfurter Nordend. Eine Szene wurde auf der Dachterrasse des Gebäudes erstellt.

Die Geldübergabe wurde auf dem Opernplatz sowie am Eingang des U-Bahnhofs Alte Oper inszeniert. Die anschließende Verfolgung erfolgt auf der Untermainbrücke allerdings in nördlicher Fahrtrichtung, was in diesem Zusammenhang unrealistisch erscheint.

Die Schlussszenen wurden im Innenhof hinter dem damaligen Gebäude des Wiesbadener Landgerichts erstellt.

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Einzelnachweise

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