Gerti Egg, geborene Teich (* 22. Mai 1898 in Bodenstadt; † 14. April 1981), war eine österreichisch-schweizerische Jugendschriftstellerin.
mini|Gerti Egg (1956)
Leben Gerti Egg verbrachte ihre Jugend in Wien und besuchte dort das Lehrerinnenseminar. Die Tier-, Pflanzen- und Menschenliebe der Eltern (ihr Vater war Arzt) übertrug sich auf sie und war später Thema einiger ihrer Reise- und Tierbücher für Jugendliche. 1928 heiratete sie den Lehrer Fritz Egg. Sie schrieb mit Fridolin Tschudi die Verse zur Kinderbuchserie Ringgi und Zofi. Erst wohnte sie in einer Wohnung auf dem Zürichberg, später in Prato sereno, Ronco sopra Ascona.
Auszeichnungen Anerkennungsgabe des Erziehungsrates für Jugendbücher
Schriften Bethli und Hanneli in der Ferienkolonie. Orell Füssli, Zürich 1928. Die «Windiwend»-Kinder. Orell Füssli, Zürich 1931. Zoo hell! Die Geschichte eines Zoodirektors und seiner jungen Helferin. H. R. Sauerländer, Aarau 1935. Am Rande der Wüste. Erlebnisse einer Schweizerfamilie in Südmarokko. Für die reife Jugend erzählt. H. R. Sauerländer, Aarau 1939. Koffis letzte Heimat. Eine Schimpansengeschichte für die Jugend. H. R. Sauerländer, Aarau 1941. Schimpansen. Ihr Leben und ihre Schicksale in Gefangenschaft. Nach Erzählungen des Zürcher Menschenaffenpflegers Otto Meier. H. R. Sauerländer, Aarau 1943. Gute Gespanen. Die Geschichte einer Tierfreundschaft. H. R. Sauerländer, Aarau 1945. Ein Herz will blühen. H. R. Sauerländer, Aarau 1945. Mario und Baffo. Zwei Freunde im Tessin. Evangelischer Verlag, Zollikon/Zürich 1947. Ringgi und Zofi. Ringier, Zofingen, 1948. Murrli. Schweizerisches Jugendschriftenwerk, Zürich, 1948. Ringgi und Zofi reisen zu den Negern. Ringier, Zofingen 1948. Diebsgesindel. Evangelischer Verlag, Zollikon/Zürich 1949. Die Abenteuer von Ringgi und Zofi im Urwald. Ringier, Zofingen 1949. Im Wolkenreich. Ringier, Zofingen 1950. Der Hansi, der Bibi, der Hund. Schweizerisches Jugendschriftenwerk, Zürich 1951. Im Strudel des Verkehrs. Ringier, Zofingen 1951. Es geht um Martin. Evangelischer Verlag, Zollikon/Zürich 1954. Jimmy. Des Neger-Bübleins Abenteuer. Für liebe Kinder. Globi-Verlag, Zürich 1955. Mustapha, ein tunesischer Knabe. Schweizerisches Jugendschriftenwerk, Zürich 1959. Das Wunder-Äffchen. Für liebe Kinder. Globi-Verlag, Zürich 1961.
Literatur Schweizer Schriftsteller der Gegenwart. Francke, Bern 1962, S. 56. Doris Stump, Maya Widmer, Regula Wyss, unter Mitarbeit von Sabine Kubli: Deutschsprachige Schriftstellerinnen in der Schweiz 1700–1945. Eine Bibliographie. Limmat, Zürich 1994, ISBN 978-3-85791-214-6, S. 60–61. Die «Tat» besucht: Gerti Egg. In: Die Tat, 2. Juli 1962 (online) Schweizer Schriftsteller stellen sich vor: Gerti Egg. In: Schweizer Journal, Februar 1956.
Weblinks Publikationen von und über Gerti Egg im Katalog Helveticat der Schweizerischen Nationalbibliothek Literatur von und über Gerti Egg im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek Egg, Gerti (Dossier). Im Gosteli-Archiv zur Geschichte schweizerischer Frauenbewegungen
Einzelnachweise
Kategorie:Autor Kategorie:Roman, Epik Kategorie:Erzählung Kategorie:Literatur (Deutsch) Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert) Kategorie:Literatur (Schweiz) Kategorie:Österreicher Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1898 Kategorie:Gestorben 1981 Kategorie:Frau