Verena Meier (geb. 1988 in Sulingen) ist eine deutsche Historikerin.
Sie studierte Geschichte und Anglistik sowie Europäische Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Heidelberg und an der Hebräischen Universität von Jerusalem. Von 2018 bis 2024 war sie Doktorandin an der Forschungsstelle Antiziganismus der Universität Heidelberg. Dort wurde sie mit einer Arbeit über die Judenverfolgung durch die Kriminalpolizei in Magdeburg promoviert. Seit Januar 2025 ist sie als Gastwissenschaftlerin am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin tätig.
Sie hat 2025 einen Preis der Lamers-FriedensstiftungMitteilung der FSA der Universität Heidelberg und 2026 den Dan-David-Preis erhalten.Dan-David-Stiftung, Preisträger, -innen 2026 (engl.)
Publikationen
Verena Meier: Das Lager und die Gedenkstätte für sowjetische Kriegsgefangene in Gudendorf, Hrsg. von der Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten. Husum-Verlag, 2021. 333 Seiten. In der Schriftenreihe zur Erinnerungskultur in Norddeutschland. ISBN 978-3967170597. Diss.: Kriminalpolizei und Völkermord etc. Universität Heidelberg, 2024. Kriminalpolizei und Völkermord. Die nationalsozialistische Verfolgung von Sinti und Roma in Magdeburg und die Aufarbeitung dessen unter den Alliierten sowie in der DDR - Werkstattbericht, 85 Min. (dokuzentrum.sintiundroma.de, 2025) V. M., Frank Reuter: Anzug und Hakenkreuz. Was ein Gruppenfoto von Tätern des Reichskriminalpolizeiamtes erzählt – neue Forschungsergebnisse, zu einer Fotografie 1942; in: Zeitschrift für Fotogeschichte 4 (2025), S. 66–73. Liste weiterer Veröffentlichungen. (bei FSA der Universität Heidelberg, 2026)
Anmerkungen, Referenzen
Kategorie:NS-Forscher Kategorie:Antiziganismus Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1988 Kategorie:Frau Kategorie:Träger des Dan-David-Preises Kategorie:Rassismusforscher