mini|hochkant|Mariensäule Hollabrunn
Mariensäule ist ein barockes Denkmal in der Stadt Hollabrunn im westlichen Weinviertel in Niederösterreich. Die Säule steht unter Denkmalschutz ().
Geschichte Die Hollabrunner Mariensäule wurde im Nachklang der 1679 aufgetretenen Pest in Wien errichtet, die sich anschließend auf das weitere Umland ausgebreitet hatte. Als erstes entstand 1681 die Säule, deren Kapitell die Statue der Maria Immaculata trägt. Einer Nische im Sockel des Denkmals wurde die Liegefigur der hl. Einsiedlerin Rosalia von Palermo eingefügt, die seit der Pest von 1625 als Beschützerin verehrt wurde. Der erneute Ausbruch der Pest in den Jahren 1708 bis 1714 veranlasste die Stadt Hollabrunn schließlich 1713 zur Errichtung von vier Statuen der Pestheiligen Franz Xaver, Rochus von Montpellier, Sebastian und Johannes Nepomuk. Ihre Statuen stehen auf eigenen Sockeln innerhalb der Umfriedung des Denkmals durch eine Balustrade.
Der Sockel zeigt die (jüngere) Inschrift: Auxiliante Deo et intercessione Beatae Mariae Virgins peste aversa protoparentes nostri statuam hanc posuerunt (deutsch: „Da durch Gottes Hilfe und die Fürsprache der seligen Jungfrau Maria die Pest abgewendet wurde, haben unsere Vorfahren diese Säule errichtet.“)
Literatur Dehio-Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs – Niederösterreich nördlich der Donau. Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1990, S. 445
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Kategorie:Mariensäule in Österreich Kategorie:Pestsäule Kategorie:Votivgabe Kategorie:Steinskulptur Kategorie:Barockbauwerk in Niederösterreich Kategorie:Sakralbau in Hollabrunn Kategorie:Baudenkmal (Niederösterreich)