mini|hochkant|Mariensäule Sereth Die Mariensäule ist ein barockes Denkmal in Sereď (deutsch: Sereth), einer Stadt im Osten der Slowakei.

Die Serether Mariensäule wurde 1737 von Franz Aichorn und seiner Frau Annamaria Posch auf dem Hauptplatz der Stadt neben der römisch-katholischen Johanneskirche gestiftet. Über einem Sockel erhebt sich die von einem kompositen Kapitell bekrönte Säule, deren Schaft mit Bandelwerk verziert ist. Seitlich der Säule sind die Statuen der Hll. Florian von Lorch und Johannes Nepomuk zugefügt, den Abschluss bildet die Statue der Maria Immaculata.

Am Sockel nennt eine lateinische Inschrift mit Chronogramm die Namen des Stifterehepaars und das Datum 1737: HONORI / VIRGINIS SINE / LABE ORIGINALI CONCE/PTÆ FRANCISCVS AI/CHORN & ANNA-/MARIA POSCHIN / EREXERVNT (deutsch: „Zu Ehren der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau von Franciscus Aichorn und Anna-Maria Poschin errichtet“). Eine ungarische Inschrift auf der Rückseite des Sockels erinnert an die Renovierung von 1904 (deutsch: „Durch die Opferbereitschaft der Gläubigen von Szered erneuert 1904“).

Weblinks

Literatur Maria Pötzl-Malikova, Ivan Rusina: Der Einfluss Wiens auf die Entwicklung der Barockplastik in Pressburg und der Westslowakei. In: Wien und der europäische Barock. Akten des Internationalen Kongresses für Kunstgeschichte. Bd. 7, Böhlau, Wien 1986.

Kategorie:Mariensäule Kategorie:Kulturdenkmal (Slowakei) Kategorie:Christentum in der Slowakei Mariensaule Kategorie:Unbefleckte Empfängnis Kategorie:Lateinisches Chronogramm Kategorie:Barocke Skulptur Kategorie:Erbaut 1737