Gattung Bibel AT Aufbewahrungsort Stiftsbibliothek St. Gallen Entstehungsort St. Gallen Entstehungszeit 8. Jahrhundert Beschreibstoff Pergament Umfang 230 Format 25,5 × 18 cm Sprache Latein Zeilenzahl Schrift alemannische Minuskel, von einer Hand Der Codex Sangallensis 6 ist eine Bibelhandschrift des Alten Testaments aus der Zeit von Abt Werdo. Geschrieben wurde das Buch im 8. Jahrhundert in St. Gallen.
Inhalt
Ausführung Die Titel sind mit feine farbig gefüllte Hochcapitalis in der Tradition des Winithar. Seite 2 zeigt 7-zeilige Initiale mit Schnallen ohne Nieten, in der Mitte Treppenmuster, am unteren Ende ein austropfender Fortsatz. Weiterer Buchschmuck ist auf Seite 5, wo In nomine Di. summi in Halbunziale, gelb schattiert hervorgehoben und T(rea sunt que continentur in hac genealogia) an den Enden kleine Knospen, im Schaft vor der Kreuzung mit dem Querbalken Flechtband mit Ring verziert ist.
Die Handschrift entstand in der Abtszeit Werdos in St. Gallen und steht im Zusammenhang mit den Codices 10, 11, 40 und 44. Stilistische Verwandtschaft besteht auch mit den in Reichenau geschriebenen Texten des 9. Jahrhunderts.
Weblinks Scherrer Gustav, Verzeichniss der Handschriften der Stiftsbibliothek von St. Gallen, Halle 1875 Digitalisat auf e-codices
Einzelnachweise
#0006 Kategorie:Handschrift (8. Jahrhundert) Kategorie:Bibel Kategorie:Latein