Der Badminton-Verband Berlin-Brandenburg e. V. (BVBB) ist der Landesfachverband für Badminton in den Ländern Berlin und Brandenburg. Er organisiert den Spiel- und Wettkampfbetrieb in beiden Bundesländern und vertritt die Interessen seiner Mitgliedsvereine gegenüber dem Deutschen Badminton-Verband (DBV), dem Landessportbund Berlin, dem Landessportbund Brandenburg sowie weiteren Institutionen des organisierten Sports. Der Verband entstand zum 1. Januar 2005 durch den Zusammenschluss des Badminton-Verbandes Berlin und des Badminton-Landesverbandes Brandenburg.

Geschichte

Vorgängerverbände Die Wurzeln des Verbandes reichen bis in das Jahr 1955 zurück. Am 4. Oktober 1955 gründeten Berliner Badmintonvereine eine Interessengemeinschaft mit dem Ziel, einen eigenen Landesverband zu schaffen. Am 3. Mai 1956 wurde daraufhin der Badminton-Verband Berlin gegründet. Zu den Gründungsvereinen gehörten ATV, TiB und Helios Berlin.

Der Badminton-Landesverband Brandenburg wurde am 22. Juni 1990 gegründet. Er entstand aus den Bezirksfachausschüssen Potsdam, Frankfurt (Oder) und Cottbus des Federballverbandes der DDR.

Fusion Am 17. Dezember 2004 beschlossen die Mitgliedsvereine des Badminton-Verbandes Berlin und des Badminton-Landesverbandes Brandenburg den Zusammenschluss ihrer Verbände. Zum 1. Januar 2005 entstand daraus der Badminton-Verband Berlin-Brandenburg e. V.

Zum Zeitpunkt der Fusion gehörten dem Berliner Verband 46 Vereine mit 2.896 Mitgliedern an. Der Brandenburger Verband brachte 20 Vereine mit 878 Mitgliedern in den neuen Verband ein.

Aufgaben Die Aufgaben des BVBB umfassen: Organisation des Spiel- und Wettkampfbetriebs in Berlin und Brandenburg Durchführung von Meisterschaften und Ranglistenturnieren Förderung des Leistungs- und Nachwuchssports Aus- und Fortbildung; Beratung und Unterstützung der Mitgliedsvereine Vertretung des Badmintonsports gegenüber Sportorganisationen und öffentlichen Stellen.

Sportliche Bedeutung Der BC Eintracht Südring gewann vier Deutsche Mannschaftsmeisterschaften (1997, 1999, 2000 und 2001) sowie den Europapokal der Landesmeister 1999.

Die SG Empor Brandenburger Tor Berlin (SG EBT Berlin) erreichte 2005 und 2006 die Endspiele um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. In den Jahren 2011, 2012 und 2013 wurde der Verein Deutscher Mannschaftsmeister.

Organisation Der Verband wird von einem ehrenamtlichen Präsidium geführt. Er ist Mitglied des Deutschen Badminton-Verbandes sowie der Landessportbünde Berlin und Brandenburg.

Präsidenten seit 2005 2005–2011: Volkmar Kuhlig 2011–2017: Thomas Born 2017–2023: Florian Münch seit 2023: Roland Zell

Weblinks www.bvbb-online.de – Offizielle Website Badminton-Verband Berlin-Brandenburg e.V.

Einzelnachweise

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