Im Namen des … ist ein polnisches Filmdrama aus dem Jahre 2013 von Regisseurin Małgorzata Szumowska. Es erzählt die Geschichte eines homosexuellen Priesters in einem Heim für straffällig gewordene Jungen in Polen. Der Film lief auf der Berlinale 2013 und gewann dort den Teddy-Award als Bester schwul-lesbischer Film.
Handlung Der Priester Adam wird in ein polnisches Dorf versetzt, wo er neben seiner Arbeit in der Kirche auch in einem Heim für schwer erziehbare Jungen von zirka 16 bis 18 Jahren tätig ist. Diese kommen aus dem Gefängnis und erleben hier mildernde Umstände. Adam ist homosexuell und erleidet deswegen seelische Qualen. Auch wenn er sich nichts anmerken lässt, gibt es Gerüchte. Die einzige Frau in seinem Umfeld, Ewa, versucht ihn zu verführen, aber er erklärt, schon vergeben zu sein. Einer der Zöglinge, Lukasz, nähert sich ihm, und es kommt zum Austausch kleiner Zärtlichkeiten. Der Lehrer und Betreuer des Heims beobachtet beide und zeigt den Priester bei der Kirchenbehörde an. Unterdessen trifft Adrian, ein neuer junger Zögling, ein. Er demonstriert seine Dominanz in der Gruppe und drängt bei der ersten Gelegenheit einen anderen zum Sex mit ihm. Zeitgleich findet sich an Adams Haustür ein schwulenfeindlicher Spruch. Wenig später trifft der Nachfolger des Priesters ein, und Adam reist ab. Als Lukasz davon erfährt, verlässt er überstürzt das Heim, um zu Adam zu fahren. Beide geben sich ihrem Begehren ungezügelt hin. Die Schluss-Szene zeigt Lukasz später in einem Priesterseminar.
Veröffentlichung Premiere in Polen war am 20. September 2013, der deutsche Kinostart war am 15. Mai 2014.
Weblinks
Eintrag bei Filmpolski.pl Eintrag beim deutschen Verleiher Salzgeber Ausführliche Filmbesprechung von Ulrich Kriest auf sissymag.de vom 16. August 2018
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2013 Kategorie:Polnischer Film Kategorie:Filmdrama Kategorie:Małgorzata Szumowska Kategorie:Homosexualität im Film