mini|Katholische Filialkirche hl. Anna in Kleinzicken

Die römisch-katholische Filialkirche Kleinzicken steht in der Ortschaft Kleinzicken in der Gemeinde Großpetersdorf im Bezirk Oberwart im Burgenland (Österreich). Die dem Patronat der heiligen Anna unterstellte Filialkirche gehört zur Pfarre Großpetersdorf im Dekanat Rechnitz in der Diözese Eisenstadt. Das Kirchengebäude steht unter Denkmalschutz ().

Geschichte Ursprünglich gab es in Kleinzicken nur einen hölzernen Glockenturm. 1951 erhielt Kleinzicken die erste eigene römisch-katholische Kirche, die auf Grundlage von Planungen von Baumeister Alois Jalits in drei Jahren Bauzeit errichtet wurde.

Kleinzicken wechselte am 1. Jänner 1987 als Filialgemeinde von der Pfarre Mischendorf zur Pfarre Großpetersdorf.Helmut Prinke: Kirchenbau im Burgenland. 1921–2016. Im Rahmen der Reihe: Architekturentwicklung des Landes Burgenland ab 1921, Wissenschaftliche Arbeiten aus dem Burgenland, Eisenstadt 2019, ISBN 978-3-85405-237-1, S. 312–314. 2018 wurden der Hochaltar, die Sitzbänke, der Fußboden und die Elektroinstallationen erneuert.„Großpetersdorf - Umfassende Bauarbeiten: 2018 war ein Kirchenjahr“ in bvz.at von Vanessa Brückler vom 28. November 2018 (abgerufen am 11. September 2026)

Architektur Kirchenäußeres Die gewestete Kirche steht in der Ortsmitte, westlich der Durchzugsstraße L 106 hinter einem befestigten Vorplatz. Die Kirche ist ein kleiner, tonnengewölbter Bau und hat einen rechteckigen Grundriss mit Rundapsis. Das Satteldach ist halbrund abgewalmt. Die Sakristei ist südseitig angebaut. Der vorgebaute Ostturm ist zweigeschoßig und hat ein Rundbogenportal in der Erdgeschoßzone. In den darüberliegenden Geschoßen sind Rundbogenfenster und das Pyramidendach wird durch ein Kreuz bekrönt.

Kircheninneres Das gewölbte Kircheninnere geht westseitig in einen überhöhten Altarraum über. Dieser wird beidseitig durch jeweils ein Rundbogenfenster belichtet. Über dem Eingangsbereich gelangt man über eine Treppe zur einfachen Ostempore mit gerader Brüstung.

Einrichtung An der Apsiswand befindet sich der Hochaltar. Der barocke Altar wurde um 1740 geschaffen und wurde aus der Kapelle des Schlosses Batthyány in Pinkafeld hierher übertragen und 1951 restauriert. Der Hochaltar besteht aus einem in weißer und goldener Farbe gefasstem Aufbau mit gedrehten Säulen und hohem Aufsatz mit Vasen. Das Altarbild zeigt die heilige Anna und wird flankiert von Figuren der Heiligen Patricius und Florian. Das Bild und die beiden Heiligenfiguren stammen von 1951, das Aufsatzbild, das die Kreuzabnahme zeigt, ist original.Dehio-Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs – Burgenland. Kleinpetersdorf, Filialkirche Christi Himmelfahrt. Bearbeitet von Adelheid Schmeller-Kitt, mit Beiträgen von Friedrich Berg, Clara Prickler-Wassitzky und Hannsjörg Ubl. Verlag Berger, Horn/Wien 2011, ISBN 978-3-85028-400-4, S. 152. Vor dem Hochaltar steht ein Ambo.

Literatur Dehio-Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs – Burgenland. Kleinpetersdorf, Filialkirche Christi Himmelfahrt. Bearbeitet von Adelheid Schmeller-Kitt, mit Beiträgen von Friedrich Berg, Clara Prickler-Wassitzky und Hannsjörg Ubl. Verlag Berger, Horn/Wien 2011, ISBN 978-3-85028-400-4, S. 152. Helmut Prinke: Kirchenbau im Burgenland. 1921–2016. Im Rahmen der Reihe: Architekturentwicklung des Landes Burgenland ab 1921, Wissenschaftliche Arbeiten aus dem Burgenland, Eisenstadt 2019, ISBN 978-3-85405-237-1, S. 312–314.

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Einzelnachweise

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