Eine verworrene Wahrheit (Originaltitel Los creyentes) ist ein spanischer Thriller aus dem Jahr 2026 mit José Coronado und Stéphanie Magnin. Regie führte Roger Gual nach einem Drehbuch von Carlos Montero und Darío Madrona.
Handlung Die 30-jährige Ruth kehrt in ihr Elternhaus zurück, nachdem ihre Mutter unter ungeklärten Umständen gestorben ist. Laut ihrem Vater Martín und der Polizei ist sie nach dem Konsum von Alkohol in der Dusche ausgerutscht. Allerdings hatte die Mutter kurz vor ihrem Tod eine Nachricht auf Ruths Mobilbox hinterlassen, in der sie mitteilt, dass sie Angst vor ihrem Mann hat.
Martín hat sich seit seinem Ruhestand verändert. Im Haus finden sich zahlreiche Kameras, er fühlt sich verfolgt von den Leuten des Pharmakonzerns, für den Ruths Ex-Freund Arón arbeitet, und beschuldigt sie des Mordes an Kindern. Auch die Politik und die Polizei hält er für gefährlich. Während Ruth versucht, die Umstände des Todes ihrer Mutter zu verstehen, entsteht bei ihr der Verdacht, dass Martín seine Frau ermordet hat.
Synchronisation Die deutschsprachige Synchronisation übernahm die Interopa Film. Dialogregie führte Yamuna Kemmerling, das Dialogbuch schrieb Tanja Schmitz.
Rolle Darsteller Synchronsprecher Arón Díaz Bueno Alberto Olmo Konrad Bösherz Berta Martinez Mabel del Pozo Diana Borgwardt Freundin #1 Paqui Horcajo Regina Gisbertz Freundin #2 Paloma Montero Maria Sumner Lucía Fanny Gautier Schaukje Könning Mann bei einer Demonstration Chema Tena Armin Schlagwein Martín Arce Domínguez José Coronado Erich Räuker Onkel Tío Armando Pita Rainer Fritzsche Rose Celine Fortenbacher Ilona Otto Ruth Arce Stéphanie Magnin Julia Kaufmann Sgt. Ballester Alfredo Noval Alex Friedland Mr. Martínez Nico Mamone Priester Otto Strecker Radiomoderator Matthias Scherwenikas
Produktion und Hintergrund Die Dreharbeiten fanden in Spanien und Deutschland statt. Drehorte waren Madrid, Mieres, Langreo und Berlin. Der Film wurde von der spanischen El Desorden Crea produziert, die Serviceproduktion in Berlin übernahm die Banana Tree Film. Als Produzenten fungierten Carlos Montero und Darío Madrona, Service Producer in Berlin war Rolf Wappenschmitt.
Die Kamera führte Juana Jiménez, die Musik schrieb Nico Casal. Das Production-Design gestalteten Carlota Casado und Alfonso Pizarro Muñiz, den Ton Fabio Huete Bravo und das Kostümbild Claudia Pérez Esteban.
Veröffentlichung Ein Trailer erschien im Juni 2026. Auf Netflix wurde der Film am 24. Juli 2026 veröffentlicht.
Rezeption Oliver Armknecht vergab auf film-rezensionen.de fünf von zehn Sternen. Das Thrillerdrama spreche eine Reihe von wichtigen Themen an, verfolge aber nichts wirklich konsequent. Trotz vereinzelt gelungener Momente ließen Spannung und Tiefgang zu wünschen übrig.
derwatchdog.de bewertete den Film mit 2,5 von 5 Sternen. Dieser greife ein brisantes Thema auf. Verschwörungserzählungen werden hier zum Auslöser eines schmerzhaften Vertrauensverlusts. Doch ausgerechnet die persönliche Tragödie dahinter bliebe zu oft an der Oberfläche.
Olivera Stajić nannte den Streifen auf DerStandard.at eine erfrischende gute Produktion und Psychodrama am Puls der Zeit. Ohne klare Auflösung oder gar Happy End lasse der Film die Zuschauer nachdenklich und verstört zurück. Es gebe keine spektakulären Action-Szenen und keine überraschenden Wendungen. Der Plot lebe davon, dass man bis zum Ende in Ungewissheit gelassen werde und nicht klar ist, wenn man glauben könne.
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Kategorie:Filmtitel 2026 Kategorie:Spanischer Film Kategorie:Netflix Kategorie:Thriller Kategorie:Filmdrama