Die Kirche St. Ägidius ist die Pfarrkirche der Katholischen Pfarrei St. Ägidius in Schönfeld. Die Kirche gehört zum Pfarrverband Rupertsbuch, Schernfeld, Schönfeld im Dekanat Eichstätt des Bistums Eichstätt.

Geschichte mini|Innenraum der Kirche Die genaue Baugeschichte der Kirche ist weitestgehend unbekannt. Vermutlich war die Kirche wohl, wie das Patrozinium nahelegt, ursprünglich eine Jagdkapelle der Fürstbischöfe von Eichstätt. Schönfeld gehörte zunächst als Filiale zur Pfarrei Dollnstein, wurde aber 1491 vom Dollnsteiner Pfarrer Georg Dörnlein als eigene Pfarrei gestiftet. Dörnlein starb 1492 und liegt im Chor der Schönfelder Kirche begraben (dort Grabstein). 1602 wird berichtet, dass es in Schönfeld eine „Kapelle ohne Turm“ gibt. Von der heutigen Kirche auf dem Dorfanger stammen der Chor und der sechseckige Dachreiter mit gedrückter Kuppel aus dem späten 17. Jahrhundert. 1726 erhielt die Kirche einen neuen Choraltar, geschaffen von Jakob Meisler von Dollnstein, wobei das alte Altarblatt wiederverwendet wurde. 1738 kamen statt der alten Seitenaltäre mit dem Wappen der Reichsmarschälle von Pappenheim neue, von Meisler hergestellte, in die Kirche, die heute nicht mehr vorhanden sind. Anfang des 19. Jahrhunderts erhielt man Paramente aus dem säkularisierten Kloster Notre Dame in Eichstätt. 1860 verlängerte man das Kirchenschiff; das barocke Innere wurde nunmehr neuromanisch umgestaltet. Das Deckengemälde von 1893 stellt die Himmelfahrt Christi dar. Die neuromanische Einrichtung wurde bei der Renovierung von 1967/68 entfernt. Über dem Altarraum befindet sich eine Rosenkranzmadonna mit spätgotischer Marienfigur von 1470/80 und barockem Kranz. Diverse Heiligenplastiken schmücken den Kirchenraum. – 1778 errichtete der fürstbischöfliche Baudirektor Maurizio Pedetti einen neuen stattlichen Pfarrhof, der in jüngster Zeit renoviert wurde.

Orgel Die Orgel wurde 1860/1861 von dem Nürnberger Augustin Ferdinand Bittner gebaut. Die sechs Register verteilen sich auf ein Manual und Pedal. Das Instrument verfügt über eine mechanische Traktur. Die Orgel wurde 2020 durch Johannes Klais Orgelbau restauriert. Die Disposition lautet wie folgt: Manual C–c3Gedeckt 8′Principal 4′Flöte 4′Oktav 2′Supper Octav 1′Pedal C–f0Violenbass 8′

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