Edouard Schuler, auch Eduard Schuler (* 19. August 1806 in Straßburg, Département Bas-Rhin; † 1882 in Lichtental bei Baden-Baden, Großherzogtum Baden), war ein Reproduktionsstecher und Lithograf.
Leben mini|Bewohner Helgolands, nach Rudolf Jordans Genrebild Heiratsantrag auf Helgoland (1834) Edouard Schuler war ein Sohn des Straßburger Bildniszeichners, Porträtminiaturisten und Stahlstechers Charles Louis Schuler (1785–1852). Wie sein älterer Bruder Charles Auguste (1804–1859) erlernte er seinen Beruf bei seinem Vater. Spätestens ab 1826 wirkte er in Karlsruhe.Schuler, Eduard. In: Georg Kaspar Nagler: Neues allgemeines Künstler-Lexicon. Band 15: Santi, Antonio – Schoute, Jan. Verlag von E. A. Fleischmann, München 1845, S. 54 (Google Books) Der Kunsthistoriker Carl von Lützow nannte ihn 1891 neben Carl Ludwig Frommel, Albert Henry Payne, Johann Poppel, Friedrich Wagner, Hans Fincke, Adrian Schleich, Rudolf Rahn und Franz Stöber als führenden Vertreter des Stahlstichs im deutschen Raum.Carl von Lützow: Geschichte der Deutschen Kunst. Band IV: Geschichte des deutschen Kupferstiches und Holzschnittes. G. Grote’sche Verlagsbuchhandlung, Berlin 1891, S. 301 (Google Books)
Die Brüder Edouard und Charles Auguste Schuler gaben ihrem Cousin Théophile Schuler (1821–1878) ersten künstlerischen Unterricht.Theophil Schuler. In: Ernst Martin: Elsässische Dichter und Künstler. In: Jahrbuch für Geschichte, Sprache und Litteratur Elsass-Lothringens. Hrsg. vom Historisch-Litterarischen Zwergverein des Vogesen-Clubs, 3. Jahrgang, J. H. Ed. Heitz (Heitz & Mündel), Straßburg 1887, S. 2 (Google Books)
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Einzelnachweise
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