Caspar Wichard von Platen (* 1699 in der Prignitz; † 31. März 1754 in Magdeburg) war ein preußischer Verwaltungsjurist.
Herkunft Caspar Wichard von Platen war ein Sohn von Ludwig Carl von Platen (* um 1663), Landesdirektor der Prignitz und Erbherr auf Gantikow und Paetzig in der Neumark, und dessen Ehefrau Eleonore von Jena, verwitwete von Briest. Sein jüngerer Bruder Alexander Christoph von Platen (* um 1700), war Landrat der Prignitz und Landesdirektor.
Leben Caspar Wichard von Platen immatrikulierte sich am 15. August 1716 an der Universität Frankfurt (Oder). Von dort wechselte er am 3. Mai 1717 an die Universität Jena. Im Jahr 1726 war von Platen zunächst bei einem Landrat der Prignitz als Adjunkt tätig. In dieser Zeit war er bereits Canonicus, oder anderen Quellen zufolge Domherr in Havelberg. Im Juli 1735 wurde er Kammerdirektor (bzw. Vizepräsident) der Kriegs- und Domänenkammer (KDK) zu Magdeburg. Im August 1735 übernahm er in der Nachfolge von Heinrich Christoph von Katte den Posten als Chefpräsident der Kriegs- und Domänenkammer Magdeburg. Parallel dazu fungierte er als Direktor der Stadt Burg, sowie als Senior des Domstifts in Havelberg. Von Platen ist 1754 an den Folgen der Auszehrung gestorben. Friedrich II. zufolge war von Platen ein würdiger Präsident und sehr geschickter Offiziant. Ihm im Amt folgte Ernst Wilhelm von Schlabrendorf.
Persönliches Caspar Wichard von Platen war Erbherr auf Klein-Mangelsdorf und war mit Catharina Sophie von Kröchern aus dem Hause Lehm verheiratet.
Literatur
Grosses Universal-Lexicon aller Wissenschaften und Künste, Band 28, Leipzig und Hall 1741, bei Johann Heinrich Zedler S. 687 f.
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