Prętki () ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren und gehört zur Gmina Morąg im Powiat Ostródzki.
Geographische Lage Prętki liegt im nördlichen Westen der Woiwodschaft Ermland-Masuren, elf Kilometer nordwestlich der Stadt Morąg bzw. 32 Kilometer nordwestlich der Kreismetropole Ostróda.
Geschichte Am 28. August 1857 entstand der einstige Abbau Nickel als Friedrichsfelde,Dietrich Lange: Friedrichsfelde, in: Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005) indem es im amtlichen Amtsblatt des Regierungsbezirks Königsberg hieß: Dem in Grenzen des königlichen Dorfes Kahlau, Kreis Mohrungen, belegenen, dem cöllmischen Besitzer Schulzen Nickel zugehörigen Abbau ist der Name Friedrichsfelde beigelegt worden, wodurch jedoch in den Kommunal-, Polizei- und sonstigen Verhältnissen nichts geändert wurde.Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Friedrichsfelde (Landkreis Mohrungen) Den Ort bildeten ein paar große und kleine Höfe.
Als 1874 der Amtsbezirk Kahlau im ostpreußischen Kreis Mohrungen errichtet wurde, wurde der Wohnplatz Friedrichsfelde als Teil der Landgemeinde Kahlau eingegliedert.Rolf Jehke: Amtsbezirk Hagenau/Kahlau
Friedrichsfelde 1885 19 Einwohner, 1905 waren es 13.
Friedrichsfelde erhielt 1945 die polnische Namensform „Prętki“, als in Kriegsfolge das gesamte südliche Ostpreußen an Polen fiel. Heute ist der Ort als Osada (= „Siedlung“) Teil der Gmina Morąg im Powiat Ostródzki, von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Olsztyn, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.
Religion Bis 1945 war Friedrichsfelde in den Sprengel Kahlau der vereinigten evangelischen Kirchengemeinden Kahlau-Hagenau im Superintendenturbezirk Mohrungen des Kirchenkreises Mohrungen innerhalb der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union eingegliedert,Walther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 466 außerdem in die römisch-katholische Pfarrei St. Joseph in der Stadt Mohrungen im Dekanat Pomesanien des damaligen Bistums Ermland.
Heute gehört Prętki zur evangelischen Kirchengemeinde in Morąg, einer Filialgemeinde der Pfarrei in Ostróda in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, außerdem zur Pfarrei in Kalnik im Dekanat Morąg des jetzigen Bistums Elbląg.
Verkehr Prętki liegt an einer Nebenstraße, die bei Kalnik von der Woiwodschaftsstraße 527 (ehemalige deutsche Reichsstraße 133) abzweigt und über Kronin nach Zielonka Pasłęcka führt.
Eine Bahnanbindung besteht nicht.
Einzelnachweise
Kategorie:Gegründet 1857 Kategorie:Woiwodschaft Ermland-Masuren Kategorie:Gmina Morąg