Das Amtsgericht Lauterecken war ein Gericht in Lauterecken, dessen Gebäude mittlerweile unter Denkmalschutz steht.

Lage Das Gebäude mit der Hausnummer 10 befindet sich auf der Südostseite der Schulstraße. Etwas nordöstlich des Bauwerks verläuft die Straße Auf Krämel, an die sich die Grundschule anschließt. Weiter nordwestlich verläuft der Glan.

Architektur Beim Gebäude handelt es sich um einen dreigeschossigen sandsteingegliederter Walmdachbau mit Treppenhausrisalit, der in den Jahren 1856 und 1857 entstand. 1899 wurde er aufgestockt. Mittlerweile dient er mehreren Einrichtungen im Bereich „Gesundheit“, darunter der Ökumenischen Sozialstation Lauterecken-Wolfstein.

Geschichte Das Gericht entstand 1879 zur Zeit des Königreichs Bayern. Neben der Stadt Lauterecken war es zusätzlich für die Gemeinden Adenbach, Aschbach, Becherbach, Cronenberg, Gangloff, Ginsweiler, Gumbsweiler, Hachenbach, Heinzenhausen, Hinzweiler, Hohenöllen, Hundheim, Lohnweiler, Nerzweiler, Nußbach, Odenbach, Reiffelbach, Reipoltskirchen, Roth und Schmittweiler zuständig. 1952 wurde das benachbarte Amtsgericht Grumbach aufgelöst und sein Zuständigkeitsbereich dem Lauterecker Pendant zugeteilt. Letzteres wurde 1975 ebenfalls aufgelöst.Infotafel am Gebäude

Literatur Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Kreis Kusel (PDF; 5,8 MB). Mainz 2022.

Einzelnachweise

Lauterecken Lauterecken Kategorie:Organisation (Landkreis Kusel) Kategorie:Gerichtsgründung 1879 Kategorie:Aufgelöst 1975 Kategorie:Kulturdenkmal im Landkreis Kusel Kategorie:Bauwerk aus Sandstein Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Rheinland-Pfalz Kategorie:Erbaut in den 1850er Jahren Kategorie:Umgenutztes Bauwerk im Landkreis Kusel Kategorie:Lauterecken