Friedrich Wilhelm von Bülow (* 9. Mai 1715 in Berlin; † 21. Oktober 1797 ebenda) war ein preußischer Landrat und Landesdirektor.
Herkunft Friedrich Wilhelm von Bülow war Angehöriger des deutschen Adelsgeschlechts Bülow. Er war ein Sohn von Thomas Albrecht von Bülow († um 1730), Erbherr auf Quitzöbel, preußischer Landrat, und dessen Ehefrau Sophia Augusta, geb. von Grumbkow.
Leben Friedrich Wilhelm von Bülow besuchte von 1739 bis 1742 die Ritterakademie Brandenburg an der Havel. Im Anschluss immatrikulierte er sich am 2. Oktober 1743 an der Universität Halle für ein Studium der Rechte. Nach Ende seines Studiums erhielt er nach einem vorausgegangenen Gesuch das Prädikat Landrat. Da sich von Bülow jedoch erst noch in die verschiedenen Ebenen der Verwaltung der Prignitz, wie z. B. Landes- und Kreisebene einarbeiten musste, wurde ihm mittels Ordre vom 6. Februar 1750 eine Assistentenstelle zugewiesen. Die weitere Beförderung sollte sich für von Bülow, der zu dieser Zeit auf Quitzöbel saß, bei passender Gelegenheit ergeben. Noch im Laufe des Jahres 1750 erhielt er das Amt als Deichhauptmann der Prignitz. Im April 1756 wurde er in der Nachfolge von Hans George Heinrich von Graevenitz (1689–1745) Landrat der Prignitz. Nach dem Tod von Ernst Wilhelm von Graevenitz (1693–1765) wurde von Bülow am 4. April 1765 zum Landesdirektor und ersten Landrat der Prignitz ernannt. Aufgrund gesundheitlicher Probleme ließ er sich am 25. Oktober 1768 auf eigenen Wunsch hin von beiden Ämtern mit dem Charakter als Geheimer Rat verabschieden. Neuer Landrat wurde Albrecht Ludwig von Quitzow (1728–1803), der Posten des Landesdirektors ging an Heinrich Adam Erdmann von Rohr (1718–1777).
Persönliches Friedrich Wilhelm von Bülow war mit Christiane Elisabeth Juliane, geb. von Moellendorf, verheiratet.
Literatur
Einzelnachweise
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