Die Klaus-Tschira-Medaille ist eine Auszeichnung der Gesellschaft für Informatik und der Klaus-Tschira-Stiftung. Mit ihr werden Personen aus dem deutschsprachigen Raum gewürdigt, die durch ihre Arbeiten in Wirtschaft und Gesellschaft, in Kunst, Kultur, Politik und anderen öffentlichen Bereichen Anregungen zur Weiterentwicklung der Informatik und ihrer Methoden in unterschiedlichen Anwendungsgebieten gegeben haben. Die Auszeichnung gibt es seit 2018 und wird zu Ehren des Physikers und SAP-Mitgründers Klaus Tschira alle zwei Jahre verliehen. Der Preis ist undotiert.

Ausgezeichnete 2018: Frieder Nake, der die „Wechselwirkungen zwischen der Informatik einerseits und künstlerischen und gesellschaftspolitischen Prozessen andererseits frühzeitig und nachhaltig erforscht hat“ 2020: Christiane Floyd als „herausragende Wissenschaftlerin und Pionierin, die erste und bahnbrechende Impulse für ein vielfältiges Bild der Informatik gesetzt hat“ 2022: Barbara Schwarze als „herausragende Wegbereiterin und Mutmacherin für Frauen, die einen MINT-Beruf anstreben“ 2024: Computermuseum der Informatik als „bedeutende Institution, die seit mehr als 25 Jahren für die Kulturgeschichte der Informatik einen einzigartigen Beitrag leistet“ 2026: Gerhard Weber „für seine Verdienste zur Verknüpfung von Inklusion und Informatik sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene“

Weblinks Offizielle Website der Klaus-Tschira-Medaille

Einzelnachweise

Kategorie:Informatikpreis Kategorie:Medaille Kategorie:Erstverleihung 2018