mini|Waldmössingen trennt den östlichen (obere Bildhälfte) und den westlichen Eschach-Heckengäu (untere Bildhälfte) Das Eschach-Heckengäu umfasst die naturräumlichen Teileinheiten (Naturräume 6. Ordnung) der Untereinheit 122.1 Gäuplatten am oberen Neckar innerhalb der Haupteinheit 122 Obere Gäue mit den Kennziffern 122.11 (westliches Eschach-Heckengäu) und 122.12 (östliches Eschach-Heckengäu) im Südwestdeutschen Schichtstufenland gemäß der Systematik des Handbuchs der naturräumlichen Gliederung Deutschlands.

Die beiden Teileinheiten umfassen die vom Muschelkalk gebildete Schichtstufe Dornhan im Norden und Zimmern ob Rottweil im Süden. Die Grenze zwischen östlichem und westlichem Eschach-Heckengäu folgt grob der Schichtstufe des Oberen Muschelkalks. Das östliche Eschach-Heckengäu wird überwiegend von der Trochitenkalk-Formation und der Eschach-Subformation gebildet, im westlichen Eschach-Heckengäu stehen die Schichten des mittleren und Unteren Muschelkalks an, die teilweise großflächig von Lösslehm überdeckt sind. Das östliche Eschach-Heckengäu ist stark von der Landwirtschaft geprägt, während das westliche Eschach-Heckengäu einen deutlich größeren Waldanteil besitzt. Die Landschaft ist flach-wellig bis flach-kuppig, wobei die typischen „Gäutälchen“ hier schwächer ausgeprägt sind als etwa in den Oberndorfer Gäuplatten.

Die bestimmenden Fließgewässer sind die Eschach, die ab Heiligenbronn durch den Naturraum in Richtung Süden fließt, und der Heimbach, der bei Waldmössingen entspringt und den Naturraum nach Norden durchfließt.

Das Eschach-Heckengäu grenzt im Westen an den Mittleren Schwarzwald und im Osten an die vom Keuper gebildeten Oberndorfer Gäuplatten. Im Norden grenzen die Glatt-Gäuplatten an, im Süden liegen die Südlichen Eschach-Höhen.

Literatur

Einzelnachweise Geologie nach den Layern zu Geologische Karte 1:50.000 auf:

Kategorie:Landschaft in Baden-Württemberg Kategorie:Geographie (Landkreis Rottweil)