Der Ransbrunnerhof gehört zur Ortsgemeinde Eppenbrunn und ist als Wohnplatz ausgewiesen.
Lage Der Ort befindet sich im Nordosten der Eppenbrunner Gemeindegemarkung am Südwestrand des Pfälzerwaldes. Unmittelbar südlich entspringt der Bach von der Mordsbachquelle, der einen halben Kilometer südwestlich von rechts in den Mordbach mündet. Nordöstlich des Ransbrunnerhofs erstreckt sich der 451,4 Meter hohe Ranschberg.
Geschichte Der Ransbrunnerhof war ursprünglich Klosterhof der Abtei Stürzelbronn. Ab dem 17. Jahrhundert wurde er von Mennoniten besiedelt, die aus der Schweiz kamen. 1802 besiedelte Johannes Guth samt Frau und elf Kindern den Ransbrunnerhof; sein gleichnamiger Sohn siedelte später auf den Bärenbrunnerhof über. 1864 übernahm der Mennonit Johannes Hertzler zusammen mit seiner Familie den Hof, der bis in die Gegenwart von seinen Nachfahren bewohnt wird.
1925 hatte der Ort 23 Einwohner, die in drei Wohngebäuden lebten. Seit 2014 befindet sich in seinen Räumlichkeiten ein Hofladen samt angeschlossenem Café.
Verkehr Der Ort ist über die als kurze Stichstraße angelegte Kreisstraße 61 an das Straßennetz angebunden. Zudem liegt er am Fernwanderweg Nahegau-Wasgau-Vogesen.
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Landkreis Südwestpfalz Kategorie:Eppenbrunn Kategorie:Mennonitensiedlung