Die Bärenbrunnermühle – alternativ Bärenbrunner Mühle geschrieben – ist eine ehemalige Mühle in Busenberg. Sie ist mittlerweile als Wohnplatz ausgewiesen.

Lage Die frühere Mühle befindet sich im Bärenbrunner Tal am Kuhbach im Norden der Busenberger Gemeindegemarkung unmittelbar an der Grenze zur Ortsgemeinde Schindhard. Östlich erstreckt sich der Pferchfeldfels, nordwestlich der Rauhberg und südöstlich der Löffelsberg.

Geschichte Die Mühle entstand in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Philipp Heinrich Eckebrecht von Dürckheim überließ Nikolaus Lorch per Erbpacht den Bärenbrunnerhof samt dessen umliegender Landschaft. Lorch ließ daraufhin weiter südwestlich die Bärenbrunnermühle errichten. Im Zuge der Auswirkungen der Französischen Revolution wurde sie Anfang des 19. Jahrhunderts versteigert und enteignet. In den folgenden anderthalb Jahrhunderten hatte sie wechselnde Eigentümer. 1871 hatte sie drei Einwohner; 1925 war die Einwohnerzahl auf acht angestiegen. 1955 oder 1956 wurde sie stillgelegt.

Mittlerweile dient die frühere Mühle als Pilzfarm.

Verkehr Der Ort liegt an der Kreisstraße 41, die von Schindhard zum Bärenbrunnerhof führt.

Einzelnachweise

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