Bastien Weeger (* um 1990) ist ein französischer Jazzmusiker (Alt- und Sopransaxophon, Komposition).
Leben und Wirken Weeger wuchs in einer Musikerfamilie in Poitiers auf. Er begann mit klassischem Saxophonunterricht am Conservatoire de Poitiers und wurde 2011 mit dem Preis der Saxophonklasse ausgezeichnet. Parallel dazu studierte er zwischen 2008 und 2010 Jazz und Improvisation an der Ecole „Jazz à Tours“. Dann nahm er in Paris Unterricht bei dem Saxophonisten Luigi Grasso, bevor er am Pariser Konservatorium bei Riccardo Del Fra Jazz und Improvisationsmusik studierte und 2016 seinen Master erhielt.
Weeger war mit Johan Barrer und Antoine Guillemette Gründungsmitglied der Groove Catchers, mit denen er 2011 den Wettbewerb von La Défense gewann und mit denen 2015 das Album 53 entstand, an dem auch Julien Stella beteiligt war. 2017 bildete er gemeinsam mit Stella das Duo No Sax No Clar, das nach dem selbstproduzierten Album Kahmsïn (2020) bei Yolk Records die Alben Red Sisters (2021) und No Dåhïss (2023) mit Imaginärer Folklore veröffentlichte. 2025 eröffnete es das Jazzfestival Leibnitz 2025 (Mitschnitt bei Österreich 1).
Weiterhin gehörte Weeger zum H! Quartet (mit Carl-Henri Morisset, Elie Martin-Charrière und Etienne Renard), zur NOLA French Connection und zur Pigalle Jazz Band. Er nahm auch mit Anna Stevens auf.
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Einzelnachweise
Kategorie:Jazz-Saxophonist Kategorie:Komponist (Jazz) Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann