Kevin Fitzgerald (* im 20. Jahrhundert) ist ein US-amerikanischer Dirigent.
Wirken Fitzgerald gründete 2015 das ÆPEX Contemporary Performance Ensemble, mit dem er Werke zeitgenössischer Komponisten wie Pierre Boulez, Chin Un-suk, Ashley Fure, Hans Abrahamsen, Julia Perry und George Benjamin aufführte. 2016 organisierte und dirigierte er an der University of Michigan das Konzert Requiem for Orlando. Innerhalb von 48 Stunden kamen vierhundert Musiker zusammen, um bei diesem Konzert zum Gedenken an die Opfer des Anschlages von Orlando am 12. Juni 2016 Mozarts Requiem aufzuführen.
Als Conducting Fellow des Tanglewood Music Center Orchestra dirigierte er u. a. die Uraufführungen von Xinyang Wangs Between the Resonating Abysses und Kaija Saariahos Graal théâtre mit der Geigerin Momo Wong. Er arbeitete als Probendirigient mit Thomas Adès bei der Aufführung von György Ligetis Violinkonzert zusammen und vertrat diesen bei der Aufführung von Per Nørgårds Dream Play.
Von 2022 bis 2025 war Fitzgerald stellvertretender Dirigent der Jacksonville Symphony. Er leitete sie bei mehr als einhundert Auftritten, darunter einer Aufführung von Mozarts Zauberflöte und von Händels Messiah und mehreren Ballettproduktionen. Daneben nahm er mit dem Grossman Ensemble der University of Chicago Sean Shepherds Concerto for Ensemble auf, dirigierte das New York Philharmonic bei drei Aufführungen und war Assistent von Stepháne Denève beim Saint Louis Symphony Orchestra. 2023 gewann er bei der Mahler Competition in Bamberg einen Preis für die beste Interpretation einer zeitgenössischen Komposition und dirigierte darauf die Bamberger Symphoniker bei der Uraufführung von Bernd Richard Deutschs Con Moto.
2024 leitete er als Gastdirigent das Cape Cod Symphony Orchestra beim Konzert Passport to Hungary mit Werken von Zoltán Kodály, Franz Liszt, Béla Bartók und anderen. In der Saison 2025–26 trat er als Gastdirigent u. a. mit den Bamberger Symphonikern, dem Sarasota Orchestra und dem Redlands Symphony Orchestra und als Gastdirigent des New York Philharmonic und des Concertgebouw-Orchesters auf.
Quellen Arabella Arts: Kevin Fitzgerald Jacksonville Symphony: Kevin Fitzgerald Cape Symphony Orchestra: Kevin Fitzgerald Website von Gerald Fitzgerald
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