Hunold († 5. Februar 1050) war von 1036 bis 1050 Bischof von Merseburg.

Leben Hunold stammte aus Thüringen und war Dompropst in Halberstadt. Er wurde 1030 zum Bischof von Merseburg ernannt. Nach zweimaligem Einsturz des Sanktuariums wurde dieses und die beiden Türme des Merseburger Doms neu errichtet. Die erneute Weihe des Doms erfolgte am 29. Juni 1042. Hunold war auch bei der Weihe des ersten Naumburger Doms anwesend. In seiner Amtszeit wurde die Kirche St. Sixti in Merseburg errichtet. Hunold starb am 5. Februar 1050.

Literatur Otto Rademacher. Die Merseburger Bischofschronik. Übersetzt und mit Anmerkungen versehen. 1. Teil (bis 1136). Merseburg 1903, S. 48–51 (Digitalisat Universitätsbibliothek Düsseldorf)

Weblinks

Hunold bei Wissensaggregator Mittelalter und Frühe Neuzeit

Einzelnachweise Rudolf Meier: Die Domkapitel zu Goslar und Halberstadt in ihrer persönlichen Zusammensetzung im Mittelalter.Mit Beiträgen über die Standesverhältnisse der bis zum Jahre 1200 nachweisbaren Hildesheimer Domherren =(Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte 5; Studien zur Germania Sacra 1). Göttingen 1967, S. 284. Digitalisat

Kategorie:Bischof von Merseburg Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (11. Jahrhundert) Kategorie:Dompropst Kategorie:Domherr (Halberstadt) Kategorie:Geboren im 10. oder 11. Jahrhundert Kategorie:Gestorben 1050 Kategorie:Mann