Fred Schulz (* 28. September 1956 in Bochum; † 5. April 2026) war ein deutscher Kommunalpolitiker (CDU). Er war von 1999 bis 2004 Oberbürgermeister der Stadt Remscheid.

Fred Schulz erlernte in Bochum den Beruf des Industriekaufmanns und baute dort ein Berufsbildungszentrum mit auf. In München war er als Geschäftsführer für Textilverbände tätig.Lothar Kaiser: Fred Schulz zum Abschied ein kleines YouTube-Video, veröffentlicht auf waterboelles.de am 30. Dezember 2024, 11:00 Uhr, gesehen am 6. Juni 2026 Ab 1989 arbeitete er für die Kreishandwerkerschaft in Remscheid als Geschäftsführer, für die er in zwei Amtszeiten bis 2024 tätig blieb. Axel Richter: Trauer um den ehemaligen Oberbürgermeister: Mit Fred Schulz geht ein Mensch, für den sein Beruf Berufung war. In: Remscheider Generalanzeiger, Ausgabe vom 11. April 2026, S. 11 2019 wurde ihm das Goldene Ehrenzeichen der Handwerkskammer Düsseldorf verliehen.Traueranzeigen in: Remscheider Generalanzeiger, Ausgabe vom 11. April 2026, S. 29–3010. April 2026: Handwerkskammer trauert um Fred Schulz: Der Patriot des Handwerks ist von Deck gegangen, Eintrag auf der Website der Handwerkskammer Düsseldorf, gesehen am 6. Juni 2026

1992 war er in die CDU eingetreten und gehörte zunächst dem Rat der Stadt an. Bis 2006 war er Kreisvorsitzender der Union.CDU Remscheid gratuliert Fred Schulz zum 60. Geburtstag am 28. September , Eintrag auf der Website der CDU Remscheid, gesehen am 6. Juni 2026 Ab 1999 wirkte er als der erste direkt gewählte hauptamtliche Oberbürgermeister der Stadt. Im selben Jahr muss das Städtische Krankenhaus aus finanziellen Gründen privatisiert werden, die Sana Kliniken wurden zum neuen Haupteigentümer. Bei der folgenden Oberbürgermeisterwahl spielt auch die Auseinandersetzung um die Einrichtung eines weiteren Industriegebietes in der Ortslage Blume eine Rolle, die dazu führte, das er sein Amt an die in dieser Frage anders positionierte Sozialdemokratin Beate Wilding verlor. Er übernahm die Aufgabe des Betriebsleiters im Berufsbildungszentrum der Stadt und wurde Mitgründer einer Unternehmensberatung. Ab 2009 arbeitete er bis 2024 wieder für die Kreishandwerkerschaft. In seiner Amtszeit als Oberbürgermeister wurden Vorarbeiten für die Regionale 2006 umgesetzt, darunter die Neugestaltung des Hauptbahnhofs und zusammen mit den Nachbarstädten Solingen und Wuppertal des Brückenparks in Müngsten. Zusammen mit der Handwerkerschaft engagierte er sich seit 2011 auch für Einrichtungen der Lebenshilfe in der Stadt. Für seine Verdienste zeichnete ihn die Stadt am 10. Oktober 2020 zusammen mit seiner Amtsnachfolgerin mit der Ehrenbürgerwürde aus. Fred Schulz: Ehrenbürger der Stadt Remscheid (nach 1929), Eintrag auf der Website der Stadt, gesehen am 6. Juni 2026 Lothar Kaiser: Ehrenbürgerschaft für Beate Wilding und Fred Schulz, veröffentlicht am 13. Dezember 2019, 12:38 Uhr auf waterboelles.de, gesehen am 6. Juni 2026 2026 verstarb er nach langer Krankheit.Remscheid trauert um den ehemaligen Oberbürgermeister. Gastbeitrag der Stadt. In: Remscheider Generalanzeiger, Ausgabe vom 11. April 2026, S. 11

Weblinks Nachruf Fred Schulz (1956 – 2026) auf der Website der Stadt Remscheid

Einzelnachweise

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