Heribert A. Huneke (* 1932 in Essen) ist ein deutscher Maler und Lyriker.
Leben Heribert A. Huneke wurde im Jahr 1932 in der damals preußischen Stadt Essen geboren. Zwischen 1956 und 1960 studierte Huneke an der Werkkunstschule in Düsseldorf und schloss diese Ausbildung mit dem Staatsexamen ab. Zwischen 1971 und 1990 arbeitete er als Dozent an der Volkshochschule Duisburg. Daneben wurde er zwischen 1972 und 1993 freier Mitarbeiter an der katholischen Familienbildungsstätte Duisburg.
Außerdem war er 1972 freier Mitarbeiter an der Katholischen Akademie des Bistums Essen, die Wolfsburg in Mülheim an der Ruhr. Er lebt in Duisburg und unterhält hier auch sein Atelier. Im Jahr 1991 gehörte er mit anderen Künstlern aus der Stadt die „Werkstatt ‘91“. Diese leitete Huneke bis zum Jahr 2003.Volker Poley: Werkstatt 91 zeigt Bilder im Bezirksamt-Süd in Duisburg, WAZ (2019), abgerufen am 5. Juni 2026. Er ist Mitglied der Duisburger Sezession. Neben seiner Arbeit als bildender Künstler veröffentlicht er regelmäßig Gedichte.Christoph Brockhaus (Hg.): Seit Lehmbruck. Duisburger Künstlerportraits (= Duisburger Forschungen 54. Bd.). Mercator-Verlag, Duisburg 2008, ISBN 978-3-87463-407-6. S. 330 f.
Werke (Auswahl) Bei Heribert A. Hunekes bildenden Arbeiten handelte es sich zunächst um modulare Objekte. Die Platten wurden genagelt und mit Goldfäden verspannt. Ab 1972 entstanden erste Gedichte. Huneke gestaltete später auch Glasfenster. Daneben existieren Aquarelle, Enkaustiken, Tuschen, Gouachen und Ölbilder. Bei allen Arbeiten ist der Goldene Schnitt von zentraler Bedeutung. Thematisch greift Huneke immer wieder Themen auf, die sich mit der Trinität auseinandersetzen.Christoph Brockhaus (Hg.): Seit Lehmbruck. Duisburger Künstlerportraits (= Duisburger Forschungen 54. Bd.). Mercator-Verlag, Duisburg 2008, ISBN 978-3-87463-407-6. S. 233. Huneke arbeitete außerdem als Illustrator für Märchen und Bucheinbänden.
Werke in Sammlungen Bayerische Staatsgemäldesammlung, München Lehmbruck-Museum, Duisburg Kultusministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf Stadtsparkasse, Essen Artothek der Stadt, Oberhausen Sammlung der Galerie Nebelung, Düsseldorf Sammlung Dobermann, Münster Katholische Akademie des Bistums Essen, Essen Die Wolfsburg, Mülheim an der Ruhr DU-Art-Galerie, DuisburgFabienne Piepiora: Galerie-DU-Art zeigt Arbeiten von Huneke und Lauer, WAZ (2023), abgerufen am 5. Juni 2026.
Literatur Christoph Brockhaus (Hg.): Seit Lehmbruck. Duisburger Künstlerportraits (= Duisburger Forschungen 54. Bd.). Mercator-Verlag, Duisburg 2008, ISBN 978-3-87463-407-6.
Weblinks Duisburger Sezession: Heribert A. Huneke Sammlung Pinakothek: Heribert Huneke
Einzelnachweise
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