Ignaz Löhlein (* 29. April 1885 in Heidingsfeld; † 12. November 1929 in Würzburg) war ein deutscher Gewerkschaftsfunktionär und Mitglied des Bayerischen Landtags.

Leben Ignaz Löhlein entstammt einer Handwerkerfamilie und hatte in seinem Heimatort den Beruf des Schlossers erlernt. Er engagierte sich in der Politik, wurde Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und trat in den Deutschen Metallarbeiter-Verband ein, wo er als Gewerkschaftssekretär eine Beschäftigung fand. Von 1911 bis 1919 hatte er einen Sitz im Gemeindekollegium Heidingsfeld, das er von 1917 an als zweiter Vorsitzender führte. In diesem Jahr wechselte er zur Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, die sich wegen der Auseinandersetzung in der Frage der Kriegskredite von der kriegsbejahenden SPD, die sich fortan als Mehrheitssozialdemokratische Partei Deutschlands bezeichnete, abspaltete. Im November 1918 wurde er während der Münchener Räterepublik Mitglied des Arbeiter- und Bauernrats. Von 1919 bis 1929 war Löhlein Mitglied des Heidingsfelder Stadtrats und hatte im gleichen Zeitraum ein Mandat für den Kreistag Würzburg. Von 1920 bis 1924 (2. Wahlperiode) war er im Bayerischen Landtag vertreten, gewählt im Stimmkreis Würzburg I,II,III-Ochsenfurt, Karlstadt-Werneck, Kitzingen-Wiesentheid.

Ehrungen In Würzburg trägt der Iganz-Löhlein-Weg seinen Namen.

Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtags (Weimarer Republik, 2. Wahlperiode)

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Einzelnachweise

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