Harry F. Curvin (* 21. August 1898 in Pawtucket, Rhode Island; † 18. Mai 1979 in Woburn, Massachusetts) war ein US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei, der unter anderem zwischen 1941 und 1964 Sprecher des Repräsentantenhauses von Rhode Island war.

Leben Harry F. Curvin, Sohn des aus Irland stammenden James H. Curvin (1866–1941) und von Mary A. Gillan Curvin (1870–1931), war als Malerunternehmer tätig und wurde 1931 für die Demokratische Partei erstmals zum Mitglied des Repräsentantenhauses von Rhode Island gewählt und gehörte diesem bis 1964 an. Als Nachfolger von Hugo A. Clason wurde er 1941 Sprecher (Speaker) des Repräsentantenhauses von Rhode Island und bekleidete dieses Amt 23 Jahre lang bis 1964, woraufhin Alfred U. Menard ihn ablöste. Er war 1936, 1940 und 1944 Ersatzdelegierte sowie 1948, 1952, 1960 und 1964 Delegierter für Rhode Island bei der Democratic National Convention (DNC), dem Parteitag der Demokratischen Partei, der im Turnus von vier Jahren stattfindet. Bei der DNC 1948 und 1952 war er zugleich Mitglied des Ständigen Organisationskomitees.

Curvin engagierte sich zudem als Mitglied der römisch-katholischen Kolumbusritter (Knights of Columbus) und ferner im Benevolent and Protective Order of Elks, im Loyal Order of Moose, im Fraternal Order of Eagles und Friendly Sons of St. Patrick. Er war seit dem 11. Februar 1929 mit Josephine U. McVay Curvin (1896–1974) verheiratet und wurde nach seinem Tode im New England Rehab Hospital in Woburn auf dem Mount Saint Mary Cemetery in Pawtucket bestattet.

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Einzelnachweise

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