mini|hochkant|Wappen der Familie Rinck bei Anton Fahne (nachkoloriert) mini|hochkant|Hausmarke der Familie Rinck Die Familie Rinck oder Ryn(g/c)k war ein aus Korbach stammendes Kölner Patriziergeschlecht, das im frühen 16. Jahrhundert den Ritterstand erreichte.Crossetti de Almeida (2015), S. 83 f. Durch den Ratsherrn und Kaufmann Johann Rinck erlangte die Familie ihren Reichtum. Dieser ebnete auch die politische Laufbahn der Familie; so stellte sie mehrere Bürgermeister von Köln und Ratsherren. Dessen gleichnamiger Sohn erbaute den Rinkenhof, der zum Kölner Sitz der Familie wurde.
Geschichte Der Name „Rinck“ deutet darauf hin, dass frühe Angehörige des Geschlechts Goldschmiede waren. Rinck steht also für „Ring“, wie das Wappen auch verrät.
Die Stammliste der aus Korbach stammenden Rinck lautet:
Wappen Blasonierung: In Gold ein schreitender, flugbereiter schwarzer Vogel mit einem schwarzen Ring im Schnabel. Auf dem (gekrönten) Helm ein schwarzer Vogelrumpf (zwischen einem schwarzen offenen Flug) mit einem schwarzen Ring im Schnabel. Die Helmdecken sind schwarz-golden.
Literatur Anton Fahne: Geschichte der kölnischen, jülichschen und bergischen Geschlechter in Stammtafeln, Wappen, Siegeln und Urkunden, Band 1, Heberle, Köln und Bonn 1848, S. 361 f. (hhu.de). Herbert M. Schleicher (Bearb.): Ernst von Oidtman und seine genealogisch-heraldische Sammlung in der Universitäts-Bibliothek zu Köln, Band 13 (Mappe 995–1070; Reven–Scheidt gt Weschpfennig) (= Veröffentlichungen der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde e. V., Nr. 88), Köln 1997, S. 110–113. Cybele Crossetti de Almeida: Führende Kölner Familien im Spätmittelalter. Eine prosopographische Untersuchung. Göttingen 2015, ISBN 978-3-95404-966-0 (PDF; 3,3 MB auf cuvillier.de).
Einzelnachweise
Kategorie:Kölner Patriziergeschlecht Kategorie:Rheinländisches Adelsgeschlecht