Kristin Valla (* 1975) ist eine norwegische Schriftstellerin, Journalistin und Lektorin. Ihre Werke wurden in mehrere Sprachen übersetzt, darunter auch ins Deutsche.

Leben und Werk Valla debütierte im Jahr 2000 mit dem Roman Muskat, der in mehrere Sprachen übersetzt wurde.

2006 erschien Vallas Buch Skuddene i Tbilisi (deutsch: Die Schüsse von Tiflis), das sich mit dem Leben und der Ermordung der norwegischen Schriftstellerin Dagny Juel auseinandersetzt und anlässlich der Leipziger Buchmesse 2025 erstmals in deutscher Übersetzung veröffentlicht wurde.

2023 erschien das Buch Egne steder (deutsch: Ein Raum zum Schreiben), in dem Valla autobiographische Reflexionen mit Porträts bekannter Schriftstellerinnen verbindet. Der Titel spielt auf den Essay Ein Zimmer für sich allein der britischen Schriftstellerin Virginia Woolf an.

Rezeption In Norwegen gehörte Valla im Jahr 2000 zu den meistbesprochenen Debütantinnen.

Die norwegische Zeitung Dagbladet bezeichnete ihren Roman Ut av det blå (deutsch: Das Haus über dem Fjord) als „mitreißend erzählt“ und „Familiendrama von unheimlicher Aktualität“.

Werke in deutscher Übersetzung Muskat. Diana Verlag, München/Zürich 2002, ISBN 978-3-453-86379-8. Das Haus über dem Fjord. Mare Verlag, Hamburg 2022, ISBN 978-3-866-48649-2. Die Schüsse von Tiflis: Auf den Spuren der Künstlerin Dagny Juel. Wallstein, Göttingen 2025, ISBN 978-3-835-37593-2. Ein Raum zum Schreiben. Mare Verlag, Hamburg 2025, ISBN 978-3-866-48737-6.

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