Leonhard Moll (* 24. Oktober 1874 in Rothenburg ob der Tauber; † 13. September 1936 in Pfaffenhofen an der Ilm) war ein deutscher Gewerkschafter und Mitglied des Bayerischen Landtags.
Leben Nach dem Volksschulabschluss machte Leonhard Moll von 1888 bis 1890 eine Korbmacherlehre und ging anschließend auf Wanderschaft. Seinen Beruf übte er bis 1906 aus, engagierte sich in der Politik und wurde Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Von 1907 bis 1909 war er Vorsitzender des Gewerkschaftskartells in Ansbach, wo er auch Mitglied des Gemeindekollegiums (Gemeinderat) war. Von 1911 bis 1916 war er selbständiger Korbwarenfabrikant in Ansbach, bis er Kriegsdienst leisten musste. Wieder in der Heimat, war er bis 1925 Korbwarenfabrikant in Lichtenfels und in diesem Zeitraum Stadtrat und Mitglied des Bezirkstags. Anschließend war er bis 1931 in München und danach in Pfaffenhofen tätig.
Er hatte von 1920 bis 1924 einen Sitz im Bayerischen Landtag, gewählt im Stimmkreis Lichtenfels-Staffelstein, Kronach-Teuschnitz. Er war Schriftführer im Ausschuss für wirtschaftliche Aufgaben.
Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtags (Weimarer Republik, 2. Wahlperiode)
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Einzelnachweise
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