(9498) Westerbork ist ein Asteroid des inneren Hauptgürtels, der am 29. September 1973 von dem niederländischen Astronomenehepaar Cornelis Johannes van Houten und Ingrid van Houten-Groeneveld am Palomar-Observatorium (Sternwarten-Code 675) in Kalifornien entdeckt wurde. Die Entdeckung geschah im Rahmen der Zweiten Trojanerdurchmusterung, bei der von Tom Gehrels mit dem 120-cm-Oschin-Schmidt-Teleskop des Palomar-Observatoriums (IAU-Code 675) aufgenommene Feldplatten an der Universität Leiden durchmustert wurden.
Der Asteroid wurde am 23. Mai 2000 nach dem niederländischen radioastronomischen Interferometer Westerbork Synthese Radio Telescoop nördlich des Ortes Westerbork in den nordöstlichen Niederlanden benannt, das aus vierzehn Antennen mit einem Durchmesser von 25 Metern besteht und durch seine parallaktische Montierung hervorsticht, wodurch es besonders gut für Polarisationsmessungen eingesetzt werden kann.
Der Himmelskörper gehört zur Nysa-Gruppe, einer nach (44) Nysa benannten Gruppe von Asteroiden (auch Hertha-Familie genannt, nach (135) Hertha).
Siehe auch Liste der Asteroiden
Einzelnachweise
Weblinks Asteroid Westerbork: Discovery Circumstances gemäß dem Minor Planet Center der Internationalen Astronomischen Union bei dem Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics, Cambridge, USA Asteroid Westerbork in der Small-Body Database des Jet Propulsion Laboratory der NASA bei dem California Institute of Technology, Pasadena, USA
Kategorie:Hauptgürtelasteroid unter 50 km Durchmesser