mini|Kirche St. Georg in Weilkirchen mini|Innenraum der Kirche St. Georg in Weilkirchen bei Zangberg ist eine katholische Filialkirche im Landkreis Mühldorf am Inn in Oberbayern. Sie liegt auf einer Hochuferkante des Isentals. Sie gehört zum Dekanat Mühldorf am Inn im Erzbistum München und Freising.

Baubeschreibung Weilkirchen wurde schon im Jahr 788 urkundlich erwähnt.

Der gotische Saalbau ist mit einem spätromanischen Chor aus dem frühen 13. Jahrhundert verbunden. Das Langhaus stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts barockisiert.

Die Ausstattung ist weitgehend barock. Der Hochaltar aus dem 18. Jahrhundert mit einem Bild des berühmten Barockmalers Johann Nepomuk della Croce zeigt den Hl. Georg. Wesentlich älter ist freilich der spätgotische Chorbogenkruzifixus.

Das kleine, 1758 in Landshut gegossene Glöcklein wird im spitzen Dachreiter über dem Chor geläutet. Der eigentliche Glockenturm der Kirche mit zwei kleineren Bronzeglocken aus den Jahren 1682 und 1731 und einer größeren Eisenhartgussglocke von 1920 steht eigenartigerweise ca. 200 m nördlich auf dem höchsten Punkt des Kammrückens und ist ein rechteckiger verputzter Ziegelbau mit barocker Haube, wohl aus dem 15. Jahrhundert.

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