Carl Heinz Schiel (* 16. Dezember 1922 in Breslau; † 23. Juli 2018 in Bad Godesberg) war ein deutscher Jurist und langjähriger Generalsekretär der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
Nach dem Besuch des Reform-Realgymnasium Breslau und dem Ablegen des Abiturs 1941, beginnt Schiel 1946 ein Studium der Rechtswissenschaften in Bonn und Köln. Die erste juristische Staatsprüfung erfolgt 1950 und die zweite 1953. Anschließend promovierte Schiel und arbeitete ab 1954 für eine kurze Zeit als Richter. 1956 trat Schiel in die 1951 neu gegründete DFG als wissenschaftlicher Mitarbeiter ein. Nach einer Tätigkeit als Senatsreferat wurde Schiel als Nachfolger von Kurt Zierold am 1. Januar 1965 als Generalsekretär der DFG berufen.
Im Rahmen seiner Tätigkeiten für die DFG schaffte es Schiel, mehr als 30 Kooperationsverträge mit ausländischen Partnerorganisationen mitzuunterzeichnen.
Schriften Die Staats- und Rechtsphilosophie des Wladimir Sergejewitsch Solowjew. Bonn : Bouvier 1958 (Deutsche Nationalbibliothek)
Einzelnachweise
Kategorie:Person (Deutsche Forschungsgemeinschaft) Kategorie:Jurist Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1922 Kategorie:Gestorben 2018 Kategorie:Mann