Kindergärten ist ein Dokumentarkurzfilm von Marion Keller von 1951.
Inhalt Der Film schildert die Notwendigkeit von Kindergärten für berufstätige Mütter. Gezeigt werden die Abläufe in Einrichtungen in Potsdam-Babelsberg, Chemnitz, Berlin-Oberschöneweide und Ketschendorf bei Fürstenwalde.
Der Film Kindergärten wollte die (männlichen) Verantwortlichen in Städten, Gemeinden und Betrieben auffordern, ausreichend neue Kindergärten zu schaffen. Außerdem wollte er Müttern zeigen, dass ihre Kinder dort liebevoll und fachkundig betreut werden.
Hintergründe Kindergärten war die einzige vollständig beendete Regiearbeit von Marion Keller bei der DEFA. Sie hatte vorher Drehbücher für einige Filme ihres Mannes Kurt Maetzig geschrieben und mehrere Jahre lang die Wochenschau Der Augenzeuge geleitet, war dort aber 1950 wegen inhaltlicher Differenzen gekündigt worden.Günter Jordan, Marion Keller, in Cornelia Klauß, Ralf Schenk (Hrsg.), Sie. Regisseurinnen der DEFA, 2019, S. 187, zu den Umständen Für ihren ersten eigenen Dokumentarfilm Botschafter des Friedens (1948) hatte sie nach Änderungswünschen der DEFA ihre Verantwortung zurückgezogen. Kindergärten war das letzte Angebot für sie dort.Marion Keller DEFA-Stiftung (wahrscheinlich von Günter Jordan), zu Anmerkung 57 1955 verließ sie die DDR.
Der Film wurde ab dem 27. Juli 1951 in den Kinos der DDR gezeigt.Kindergärten DEFA-Stiftung 2018 wurde er von der DEFA-Stiftung digitalisiert und 2019 im Filmmuseum Potsdam in Anwesenheit der Regisseurin wieder aufgeführt.Kurzfilmprogramm und Buchpräsentation Filmmuseum Potsdam, zum Februar 2019 Er ist auf der Begleit-DVD des Buches Sie. Regisseurinnen der DEFA enthalten.
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Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 1951 Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:Kurzfilm Kategorie:Schwarzweißfilm Kategorie:DDR-Film Kategorie:Frauenfilm Kategorie:Vorschulpädagogik Kategorie:Geschichte der Kindheit (Deutschland) Kategorie:Bildung in der DDR