mini|hochkant=1.35|Das häufigste Modell der F-Serie: Canon FTb mini|hochkant=1.35|Der Multifunktionshebel Bei der Canon-F-Serie handelte es sich um Kleinbild-Spiegelreflexkameras, nämlich um die fünf Kameras für das Canon FL-Bajonett mit den Bezeichnungen FX, FP, Pellix, FT und TL sowie um die ebenfalls fünf Kameras für das Canon FD-Bajonett mit den Bezeichnungen F-1, FTb, TLb, TX und EF. Die Modelle EX EE und EX Auto gehörten zwar nicht dazu, waren aber technisch verwandt. Davon hatten die Modelle F-1 und FTb die größte Bedeutung, mit ersterer konnte Canon in den Profi-Bereich einsteigen und letztere erreichte als erste Spiegelreflexkamera der Marke eine Produktionszahl von über eine 1 Mio. Charakteristisches Merkmal aller F-Serie-Kameras war der Multifunktionshebel in Kamerablickrichtung rechts neben dem Objektiv. Alle Kameras bis auf die F-1 besaßen keinen Anschluss für einen motorischen Filmtransport und konnten auch nicht dafür umgerüstet werden.
Einordnung Vorgeschichte Canon begann 1959 mit der Herstellung von Spiegelreflexkameras und führte dafür mit dem R-Bajonett einen eigenen Objektivanschluss ein. Dabei handelte es sich erst einmal nur um die Objektivbefestigung, es gab also keine Übertragung für eine Springblende. Diese kam zwar später mit der Canomatic hinzu, dieses System wurde aber zugunsten des FL-Bajonetts nicht weiter verfolgt.
Ablösung Die Canon-F-Serie wurde ab 1976 von der Canon-A-Serie abgelöst, der mit großem Abstand erfolgreichsten Baureihe für das Canon-FD-Bajonett. Dabei löste die AE-1 die beiden Modelle FTb und TX direkt sowie die EF bereits de facto ab. Nur die F-1 blieb noch bis noch bis 1981 aktuell, als sie durch die New F-1 ersetzt wurde, welche ungeachtet ihres Namens eine eigenständige Konstruktion darstellte, die nicht zur F-Serie zählte.
Kameras FL-Bajonett Das FL-Bajonett wurde 1964 vorgestellt, wobei es sich um das R-Bajonett ergänzt um eine Springblende handelte. Dafür erschienen folgende Kameras: 1964: Canon FX (Nachführmessung) 1964: Canon FP (ohne Belichtungsmesser) 1965: Canon Pellix (Nachführmessung) 1966: Canon FT (Nachführmessung) 1968: Canon TL (Nachführmessung) Alle Kameras basierten dabei auf das Aluminiumgehäuse der FX.
FD-Bajonett Gemeinsam mit der F-1 stellte Canon 1970 das FD-Bajonett vor, eine Weiterentwicklung des FL-Bajonetts, welches Offenblendmessung und Blendenautomatik ermöglichte. Dafür erschienen folgende Kameras: 1970: Canon F-1 (Nachführmessung, Blendenautomatik mit Zubehör) 1971: Canon FTb (Nachführmessung) 1973: Canon EF (Blendenautomatik) 1974: Canon TLb (Nachführmessung) 1975: Canon TX (Nachführmessung) Dabei besaßen F-1 und EF ein breiteres Gehäuse, um ihre aufwendigere Technik aufnehmen zu können.
Canon EE Die EE basierte ebenfalls auf dem Aluminiumgehäuse der FX, hatte aber kein Objektivbajonett, weswegen sie nicht zur F-Serie dazugehörte: 1969: Canon EX EE (Blendenautomatik) 1972: Canon EX Auto (Blendenautomatik)
F-Serie Kategorie:Spiegelreflexkamera