Tod meiner Jugend ist ein deutsches dokumentarisches Filmdrama aus dem Jahr 2025 nach der Biografie des als kleiner Junge vom sexuellen Missbrauch betroffenen Kai Peter (* 1972 in Ennepetal). Die Hauptrolle des erwachsenen Kai Peter spielt Regisseur Timo Jacobs selbst.

Handlung

Eine Familie mit 15-jährigem Sohn zieht aufs Land. Der Vater hat dort eine Stelle als Hausmeister der Schule angenommen, in der er früher selber Schüler war. Bei einer zufälligen Begegnung erkennt der Mann einen früheren Bekannten, dem er Vorwürfe macht und den er tätlich angreift. Die Handlung wechselt zwischen der Gegenwart und Rückblenden auf die Kindheit und die Jugend: Der Junge hatte früh Zuflucht bei einer Einrichtung für bedrohte Kinder gesucht und lebte von da an in einem Kinderheim, nachdem er zu Hause sexuellen Missbrauch erfahren hatte. Später wurde er als Handwerker-Lehrling von neuem vergewaltigt. Das Erlebte verfolgt ihn bis in die Gegenwart, allerdings sind die Taten juristisch verjährt. Seine Frau empfiehlt ihm, sich als Stand-up-Comedian zu versuchen, um damit seine psychischen Qualen in den Griff zu kriegen. Er trainiert bei einem Coach, der ihm einen Auftritt vermittelt und bei dem er zum ersten Mal die Tragödie des Todes seiner Jugend offen ausspricht.

Produktion und Veröffentlichung Der Film hatte im Oktober 2025 bei den Hofer Filmtagen seine Weltpremiere und lief im gleichen Jahr beim Chelsea Film Festival sowie beim Richmond International Film Festival. Im April 2026 wurde er dem Publikum beim Berliner Filmfestival Achtung Berlin vorgestellt. Im Mai 2026 ging der Regisseur auf Kinotour, die am 20. Mai in der Berliner Kulturbrauerei ihre Premiere hatte. Der Kinostart war am 28. Mai 2026.Eintrag in der Kinostart-Datenbank Allscreens.de des Verbandes Filmverleih und Audiovisuelle Medien

Buch Der Betroffene Kai Peter suchte einen Schreiber für ein Drehbuch und ebenso für seine Autobiografie und fand ihn in dem Schriftsteller Daniel Jaro (* 1988). Diesem erzählte er in einer Reihe von Interviews seine Geschichte. Das Drehbuch war 2022 fertig. Es wurde im September in einer Lesung der Öffentlichkeit vorgestellt, für die unter anderem der bekannte frühere Sportreporter Werner Hansch (* 1939) gewonnen wurde.Meldung über eine Buchlesung 2025 in den Westfälischen NachrichtenEintrag in der Deutschen Nationalbibliografie Das biografische Buch wurde 2024 verfasst.Buch Tod meiner Jugend, S. 4 und S. 157 bis 160 Es stellt in Ergänzungen einzelner Kapitel auch den gesellschaftlichen, psychologischen und rechtlichen Hintergrund des sexuellen Missbrauchs an Kindern dar.

Zitiert wird die spätere Leiterin des Jugendamtes Ennepetal, Frau Ahnte:

Nach der öffentlichen Drehbuch-Lesung wurde die Zusammenarbeit mit zunächst gewählten Filmregisseur wieder aufgageben, da er sich .

2024 hatte Kai Peter

Auszeichnungen 2025: Chelsea Film Festival: Grand Prix und Bester Schauspieler (Timo Jacobs) 2025: Richmond International Film Festival: Bestes Drehbuch (an Timo Jacobs als Individual Merit Award) 2026: Jupiter Award 2027: Nominierung als Bester Hauptdarsteller (Timo Jacobs)

Literatur Daniel Jaro: Tod meiner Jugend: Biografie Kai Peter. Borken, Rehms Druck, 2024, 168 S., ISBN 978-3-9823554-1-2Eintrag in der Deutschen Nationalbibliografie

Weblinks

Eintrag des Films auf der Homepage des Verleihers MissingFilms

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 2025 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Filmdrama Kategorie:Sexueller Missbrauch von Kindern Kategorie:Literaturverfilmung