Die Scheune Unterlüßer Straße 2 in der niedersächsischen Gemeinde Eschede, Ortsteil Weyhausen, im Landkreis Celle, wurde am Anfang des 19. Jahrhunderts gebaut. Aktuell (2026) wird es als Nebengebäude genutzt.
Das Gebäude steht unter Denkmalschutz (siehe auch Liste der Baudenkmale in Eschede).
Geschichte und Beschreibung Im Norden der 1589 erstmals erwähnten Ortschaft ließ Herzog Christian Ludwig zur Mitte des 17. Jahrhunderts ein Jagdschloss errichten. Als die Hofhaltung 1705 von Celle nach Hannover verlegt wurde, wurde das Schloss nur noch selten genutzt und von 1775 bis 1790 abgerissen. Aus dem Abbruchmaterial entstand u. a. ein Bauernhaus auf einem alten Einzelhof (Grauer Hof), welches dann zu einer Scheune umgebaut wurde.
Das eingeschossige, traufständige Vierständer-Hallenhaus auf Granitsockel in Fachwerk, mit Ausfachungen in Stein und geschosshohen Streben, mit reetgedecktem Krüppelwalmdach, Niedersachsengiebel, Uhlenloch und Pferdeköpfen als Giebelschmuck, wurde 1815 (Inschrift) als Bauernhaus mit Wohn- und Wirtschaftsteil gebaut. Es wurde später zu einer Scheune mit zwei Giebeleinfahrten umgebaut. Das Innengefüge wurde längs aufgeteilt. Das hintere Giebelfeld ist vertikal verbrettert. An der Südseite befindet sich ein achsenmittiger Zugang zum ehemaligen Wohnteil mit rautengeschnitzter Tür.Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen
Auf dem Areal steht ein denkmalgeschütztes Wohnhaus von 1740.
Das niedersächsische Landesdenkmalamt befand u. a.: „… geschichtlichen Bedeutung im Rahmen der Ortsgeschichte ….“
Einzelnachweise
Kategorie:Baudenkmal in Eschede Eschede Eschede Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Niedersachsen Kategorie:Erbaut in den 1810er Jahren