Peter Oluf Krückmann (* 29. Juni 1952 in Freiburg im Breisgau) ist ein deutscher Kunsthistoriker.

Leben und Berufstätigkeit Der Sohn des Professors für Orientalistik Oluf Krückmann studierte Kunstgeschichte in Freiburg und Wien. Er promovierte über den venezianischen Maler Federico Bencovich bei Erik Forssman (1983).

Als Mitarbeiter der Bayerischen Schlösserverwaltung initiierte und begleitete er 2013 die Anerkennung des Markgräflichen Opernhauses in Bayreuth als UNESCO-Weltkulturerbe.Eric Waha: Welterbe: Der Entdecker der Möglichkeiten. In: Nordbayerischer Kurier, 24. Januar 2018. (kurier.de) Sodann kuratierte er erfolgreiche Ausstellungen, darunter Carlo Carlone. Der Ansbacher Auftrag (Ansbach 1990), Tiepolo. Der Himmel auf Erden (Würzburg 1996), Carlo Innocenzo Carloni 1686/87–1775. Dipinti e bozzetti (Rancate 1997), Das vergessene Paradies. Galli Bibiena und der Musenhof der Wilhelmine von Bayreuth (Bayreuth 1998) oder Raden Saleh. Die Coburger Gemälde (Coburg 2013–2014) und verfasste und edierte die zugehörigen Katalog-Publikationen.

Krückmann gilt als Fachmann für italienische Malerei, insbesondere Raffael und das venezianische Settecento, sowie für Villen- und Schlossarchitektur. Darüber hinaus befasste er sich auch mit Künstlern der Moderne, insbesondere Rudolf Großmann, über den er 2025 eine Ausstellung in Speyer kuratierte.

Veröffentlichungen in Auswahl

Bücher und Aufsätze

Mit Bernhard Holeczek: Johannes Grützke. Werksverzeichnis der Druckgrafik.1064-1975, Freiburg im Breisgau 1975 Mit Erich Steingräber: Marino Marini. Zeichnungen aus dem Nachlaß, München 1987 Unveröffentlichte Briefe von Marées, in: Christin Lenz (Hg.), Hans von Marées, München 1987, S. 181–186 Federico Bencovich. 1677–1753, Hildesheim/Zürich/New York 1988 (Studien zur Kunstgeschichte, Bd. 29) Zugl.: Freiburg (Breisgau), Univ., Diss., 1983 Guido Reni. Komplexität und Artistik, in: Pantheon 47, 1989, S. 178–184 Markgräfliches Opernhaus Bayreuth, München 2003 Tiepolo. Der Triumph der Malerei im 18. Jahrhundert, München/Berlin/London/New York 2004 Von Venus beschützt. Jacopo Amigonis Fresken im Neuen Schloss Schleißheim, München 2011 Mit Johannes Erichsen und Kurt Grübl: Die Eremitage in Bayreuth, München 2011 Sanspareil. Burg Zwernitz und Felsengarten München 2012 Rudolf Großmann in Paris - Die große Ewigkeitsgeste liegt mir nicht, in: Maria Leitmeyer (Hg.), C'est la vie! Pariser Bohème, Speyer 2025, S. 30–47

Ausstellungskataloge

Carlo Carlone. Der Ansbacher Auftrag, Landshut 1990 Tiepolo in Wwürzburg. Der Himmel auf Erden, 2 Bände, München/New York 1996 Carlo Innocenzo Carloni 1686/1775. Dipinti es Bozzetti, Genf/Mailand 1997 Galli Bibiena und der Musenhof der Wilhelmine von Bayreuth. Paradies des Rokoko, München/New York 1998

Einzelnachweise

Kategorie:Kunsthistoriker Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1952 Kategorie:Mann