Der Ehemalige Buntsandsteinbruch an der Neckarhalde ist ein vom Regierungspräsidium Karlsruhe am 19. Oktober 1992 durch Verordnung ausgewiesenes Naturschutzgebiet auf dem Gebiet der Stadt Heidelberg in Baden-Württemberg.
Lage und Beschreibung Das rund 13 Hektar große Schutzgebiet liegt am rechten Hang des Neckartals zwischen Neckargemünd und dem Heidelberger Stadtteil Ziegelhausen, gegenüber der Orthopädischen Klinik in Schlierbach bzw. auf Höhe der Staustufe Neckargemünd.
Es ist fast vollständig vom Landschaftsschutzgebiet Bergstraße-Mitte umgeben und gehört vollständig zum FFH-Gebiet 6518-311 Steinachtal und Kleiner Odenwald. Außerdem gehört es zum Naturpark Neckartal-Odenwald.
Naturräumlich gehört es zum Sandstein-Odenwald. Geologisch stehen hier die Sandsteine der Miltenberg-Formation des unteren Buntsandsteins an, die hier abgebaut wurden.
Das Gebiet ist heute vollständig mit einem lichten Buchen-Altholz mit Kiefer und Eiche bestockt. Strukturell wird es durch die beim Abbau entstandenen Steilwände und die vorgelagerten Abraumhalden, großen Felsblöcken und teilweise bizarren Baumformen bestimmt.
Schutzzweck Wesentlicher Schutzzweck ist gemäß Schutzgebietsverordnung:
Siehe auch Liste der Naturschutzgebiete in Heidelberg
Literatur Bezirksstelle für Naturschutz und Landschaftspflege Karlsruhe (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Karlsruhe. Thorbecke, Stuttgart 2000, ISBN 3-7995-5172-7
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Einzelnachweise Geologie nach den Layern zu Geologische Karte 1:50.000 auf:
Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa Kategorie:Naturschutzgebiet in Heidelberg Kategorie:Schutzgebietsgründung 1992 Kategorie:Steinbruch in Baden-Württemberg