mini|hochkant|Gedenktafel an der Ortsstraße für die Partisanen im Zweiten Weltkrieg Martha Klimová und Stefan Daško Ľuborča (deutsch Lubersdorf bei Nemschau) ist ein Ortsteil von Nemšová im Bezirk Trenčín in der Slowakei. Er ist einen Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Der Ortsteil liegt im Becken von Ilavská nahe der Waag und beidseitig des gleichnamigen Baches. Eine Brücke über die Vlára verbindet Ľuborča mit Nemšová. Die Waag fließt auch durch Ľuborča.
Es gibt ein neoromanisches Jagdschloss im Ľuborča Tal in den Weißen Karpaten in der Wildnis von Antonstál.
Bevölkerung Die Bevölkerungsentwicklung von Ľuborča zeigt über die Jahrhunderte ein relativ stabiles Wachstum. Im Jahr 1598 wurden etwa 35 Häuser gezählt. 1720 lebten rund 419 Einwohner im Ort, 1828 waren es 454 Einwohner.
In der jüngeren Vergangenheit stieg die Bevölkerung moderat an und lag um 2015 bei etwa 682 Einwohnern. Der Ortsteil weist damit eine relativ hohe Bevölkerungsdichte für eine ländliche Siedlung auf. Das Medianalter beträgt etwa 37 Jahre.
Verkehr Es gab früher eine Kleinbahnstrecke für den Forstbetrieb, die in Ľuborča begann und durch das Tal bis zu den Ausläufern der Weißen Karpaten nahe der Grenze zur Tschechischen Republik und unterhalb von Javorník verlief. Die Strecke war etwa 12 Kilometer lang. Die Bahn diente dem Transport von Holz aus den umliegenden Wäldern. Errichtet wurde die Strecke Ende des 19. Jahrhunderts nach dem Erwerb der umliegenden Wälder durch den Unternehmer Anton Dreher. Anfangs wurden die Wagen mit Pferden bewegt, später kamen kleine Diesel- und Petroleumlokomotiven zum Einsatz. Die Bahn wurde 1964 stillgelegt und durch den Holztransport auf der Straße ersetzt.
An der Vlara liegt zudem der Radschnellweg nach Trenčín und in die andere Richtung über Horne Srnie nach Brumov-Bylnice.
Bekannte Persönlichkeiten Jozef Laco – Notar und Insektologe Juraj Ľuborčiansky Borovský Martha Klimova – Partisanin Josef Klimo – Unternehmer
Einzelnachweise
Kategorie:Ortsteil in der Slowakei Kategorie:Nemšová