Rolf Engel (* 29. Januar 1935; † April 2026) war ein deutscher Fußballspieler.
Sportlicher Werdegang Engel spielte ab der Spielzeit 1956/57 für die Sportfreunde 05 Saarbrücken in der Oberliga Südwest. Dabei stieg er mit der Mannschaft am Ende der Spielzeit ab, schaffte aber hinter dem Mainzer Stadtteilklub SV Weisenau in der anschließenden Zweitligasaison in der II. Division den direkten Wiederaufstieg. In der Folge etablierte sich der Klub in der höchsten Spielklasse. Nach 60 Erstligaspielen, in denen er 13 Treffer erzielt hatte, verließ er im Sommer 1960 den Klub.
Engel schloss sich dem Süd-Oberligisten TSG Ulm 1846 an, mit dem er am Ende der Spielzeit 1960/61 ebenfalls den Klassenerhalt verpasste. Hinter dem KSV Hessen Kassel kehrte er mit den „Spatzen“ als Vizemeister der II. Division Süd in der Spielzeit 1961/62 ebenso nach nur einjähriger Verweildauer in der Zweitklassigkeit direkt ins Oberhaus zurück. Mit einem achten Tabellenplatz qualifizierte er sich mit der Mannschaft am Ende der letzten Oberligasaison für die als Unterbau zur neu eingeführten Bundesliga ebenso neu geschaffenen Regionalliga Süd. Nach einem erneuten achten Tabellenplatz in der Regionalliga-Auftaktsaison 1963/64 kämpfte er mit dem Klub in der Folgesaison vergeblich gegen den Abstieg in den Amateurbereich. Vor dem mit vier Pluspunkten abgeschlagenen Tabellenschlusslicht FC Emmendingen belegten die Schwaben den vorletzten Tabellenplatz. Mindestens bis zur Fusion der TSG Ulm 1846 mit dem 1. SSV Ulm 1928 zum SSV Ulm 1846 im Jahr 1970 blieb er dem Klub als Spieler treu, ehe er nach 123 Ligaspielen später zu den Sportfreunden 05 Saarbrücken zurückkehrte. Auch nach dem Karriereende war er dem SSV Ulm 1846 verbunden, bei seiner Beisetzung wurde die Vereinshymne gespielt.
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