Die Höhlenwelt-Saga – Der leuchtende Kristall ist ein Adventure-Computerspiel aus dem Jahr 1994, welches von Weltenschmiede entwickelt und vom Publisher Software 2000 vertrieben wurde. Es ist Teil der Höhlenwelt-Saga.
Handlung Die Handlung spielt auf einem Planeten, unter dessen felsiger Kruste „eine Welt voller Schönheit und Wunder“ existiert. Dort lebt das Volk der Höhlenweltler, welches seit tausend Jahren von fremden und aggressiven Echsenwesen, den Drakken, unterdrückt wird.
Der Raumfahrer Eric „Speedy“ MacDoughan gerät zufällig in die Höhlenwelt und rutscht ganz unversehens in die Schlüsselrolle des Kampfes gegen die Unterdrücker. Auf dem Rücken seines besten Freundes, eines jungen Drachen namens Susi, begibt sich Eric auf die gefahrvolle Suche nach dem leuchtenden Kristall, einem legendären Schlüssel zur Befreiung der Höhlenwelt.
Produktionsnotizen Das Point-and-Click-Adventure erschien ausschließlich in deutscher Sprache auf CD-ROM für MS-DOS. Der Datenträger ist eine Mixed-Mode-CD mit Hintergrundmusik als Audio-Tracks. Das Intro ist mit Sprachausgabe auf CD versehen, während die Dialoge im Spiel nicht gesprochen sind. Zusätzlich ist die Musik auch als MIDI über die Soundkarte abspielbar, mit entsprechend geringerer Qualität gegenüber CD-Audio. Dem Spiel lag neben dem Handbuch auch Das Buch von Veldor bei, ein sechzigseitiger, mit Zeichnungen illustrierter Hintergrundtext über die Höhlenwelt und seine Bewohner.
Die Vollversion des Spiels mit Hand- und Hintergrundbuch als PDF lag der PC Power 8–9/96 bei. Es erschien auch als Budget-Version in der Bestseller Games Collection Nr. 20.
Rezeption
Die deutsche ASM befand, dass sich Die Höhlenwelt-Sage „wohltuend von den übrigen Spielen des Genres abhebt“. Das Magazin lobte eine „exzellente Grafik“ mit „viel Liebe zum Detail“, Musikstücke „in CD-Qualität“, „witzige“ Animationen und eine „kinderleicht zu bedienende“ Steuerung. Harald Evers habe dem Spiel „viel hintergründigen Witz“ beigemengt, und mit dem Buch von Veldoor liege dem Spiel ein ausgesprochen stimmungsvolles Storybook bei. In Summe sei Die Höhlenwelt-Saga ein Adventure, das „in (jeder) Sammlung einen Ehrenplatz bekommen“ sollte. Auch der PC Joker stellte die Steuerung, die „gut 60 farbenprächtigen Landschaften“ und die „hörenswerten“ Musikstücke positiv hervor.
Thomas Borovski von PC Games bezeichnete es als „technisch einwandfreies Adventure“. Ihm missfiel lediglich der etwas starre Spielverlauf, der dazu führe, dass man länger in Sackgassen festsitzen könne. Für die Power Play hielt Redakteur Volker Weitz fest, dass Harald Evers’ „Fabulierkunst“ eine umfangreiche und mit „seltsamen Sagengestalten“ angefüllte Spielwelt erschaffen habe, die für gleich mehrere Fortsetzungen gut sei. Weitz kritisierte, dass die Rätsel nicht durchgehend logisch seien. Boris Schneider von PC Player kritisierte die löchrige Rahmenhandlung und die Dialoge. Zeichnerisch sei das Spiel stark durchwachsen. Der Spielfluss bleibe zäh. Der Humor sei wie typisch für in Deutschland produzierte Adventures, eher bemüht, resümiere Petra Maueröder für Play Time.
Einzelnachweise
Weblinks
Kategorie:Computerspiel 1994 Kategorie:Point-and-Click-Adventure Kategorie:Science-Fiction-Computerspiel Kategorie:DOS-Spiel