Rehbrücke ist ein Wohnplatz im Ortsteil Bergholz-Rehbrücke der Gemeinde Nuthetal im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg., Dienstleistungsportal des Landes Brandenburg, abgerufen am 6. Mai 2026.

Geografische Lage Der Wohnplatz liegt im Norden der Gemarkung und grenzt im Norden seinerseits an die Stadt Potsdam. Die Wohnbebauung ist von Bergholz-Rehbrücke durch den Rehgraben getrennt, der in östlicher Richtung in die Nuthe entwässert. Das Gelände liegt auf einer Höhe von rund .Rehbrücke, Brandenburgviewer, abgerufen am 6. Mai 2026.

Geschichte und Etymologie Etymologie Rehbrücke wurde erstmals 1682 als Ree=Brücke (Rehbrücke) urkundlich erwähnt und im Jahr 1775 als Rehbrücke bezeichnet. Der Name ist eine Klammerform aus Reh(graben)brücke und bezeichnet die Brücke über den namensgebenden Rehgraben.Reinhard E. Fischer: Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin, Band 13 der Brandenburgischen Historischen Studien im Auftrag der Brandenburgischen Historischen Kommission, be.bra wissenschaft verlag, Berlin-Brandenburg 2005, S. 140, ISBN 3-937233-17-2.

Geschichte Im Jahr 1745 bestand in der Heide ein kleines Vorwerk. Im Jahr 1801 wurde Rehbrücke als Etablissement mit einem Büdner, einem Fischer und zwei Einliegern sowie insgesamt vier Feuerstellen beschrieben. 1837 bestand weiterhin ein Etablissement, das administrativ dem Gemeindebezirk Bergholz zugeordnet war. Neben dem Etablissement entstand ein Forsthaus, das im Gutsbezirk Plantagenhaus lag und 1928 mit der Gemeinde Bergholz vereinigt wurde. In Rehbrücke standen 1858 ein Wohnhaus mit zwei Wohn- und zwei Wirtschaftsgebäuden. Im Jahr 1895 waren es bereits 13 Wohnhäuser im Etablissement, während das Forsthaus ein einzelnes Wohnhaus umfasste.

Im frühen 20. Jahrhundert entwickelte sich Rehbrücke zu einer Villensiedlung. Das Etablissement wurde 1891 als Häusergruppe und 1925 als Kolonie bezeichnet. Die Landgemeinde Bergholz wurde am 16. Juli 1934 in Bergholz-Rehbrücke umbenannt.Amtsblatt der Preußischen Regierung in Potsdam 1934, S. 169 Seit 1964, 1970 und 1973 ist Rehbrücke als Ortsteil von Bergholz-Rehbrücke nachgewiesen. Rehbrücke war nach Bergholz eingekircht.Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil V: Zauch-Belzig. Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 359)

Bevölkerungsentwicklung Einwohnerentwicklung in Rehbrücke von 1801 bis 1925 Jahr 1801 1817 1858 1871 1895 1895 1905 1925 Einwohner 20 10 15 Kolonie 31 und Forsthaus 5 52 und 5 81 und 4 113 und 3 685

Literatur Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil V: Zauch-Belzig. Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 359)

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Potsdam-Mittelmark Kategorie:Ersterwähnung 1682 Kategorie:Nuthetal