mini|Anlegestellen der Traditionsfährlinie Die Fähre Tegeler See ist eine Personenfähre zwischen den Inseln im Tegeler See.
Geschichte Die Insel Valentinswerder wurde seit den 1960er Jahren vom Fährunternehmen Buchardi mit dem Fährboot Odin IV bedient. Die Fähre pendelte jede Stunde zwischen den Anlegern in Tegelort, Hakenfelde, Saatwinkel, Valentinswerder und Maienwerder. Der Fährbetrieb war nur durch Zuschüsse von privater Hand möglich, da der Fahrpreis gering und nicht kostendeckend war. Infolgedessen hat das Unternehmen Buchardi den Fährbetrieb eingestellt. Anlieger haben den Betrieb mit ihren privaten Booten aufrechterhalten. Diese Boote waren jedoch nicht barrierefrei. Nach einem Bootsunfall und mit der Absicht einer besseren und gefahrlosen Anbindung der Inseln, kaufte Werner Haberkern, der Besitzer großer Teile der Insel Valentinswerder, das Fährboot Odin I, eine Personenfähre, die aufgrund der Größe als Sportboot angemeldet werden konnte. Infolge des Betreiberwechsels und dadurch resultierendem Wegfall von Bestandsschutzregeln wurde der Odin I von der Wasserschutzpolizei der Betrieb vorerst untersagt. Die Odin I wurde nicht mehr als Fährboot klassifiziert, sondern als Fahrgastschiff im Linienverkehr.
Fährbetrieb Die Fähre fährt von Freitag bis Sonntag sowie an Feiertagen im Land Berlin von Ende März bis Anfang November. Der Anleger Valentinswerder wird nach jedem Anleger am Festland angefahren. Fahrräder und sperriges Gepäck können bei genug Kapazität befördert werden.
Einzelnachweise
Kategorie:Fähre (Havel) Kategorie:Tegeler See Kategorie:Binnenschifffahrt (Berlin)