Burn the Priest ist das Debütalbum der US-amerikanischen Metal-Band Lamb of God, damals noch unter dem Bandnamen Burn the Priest. Das Album wurde am 4. April 1999 bei Legion Records veröffentlicht und 2005 bei Epic Records wiederveröffentlicht. Es war die einzige Veröffentlichung unter dem Namen bis Legion: XX (2018), und es ist die einzige mit dem ursprünglichen Gitarristen Abe Spear.

Entstehung und Veröffentlichung Burn the Priest fanden als Kommilitonen auf der Virginia Commonwealth University in Richmond zusammen und spielten ihre Songs ursprünglich instrumental. Sänger Randy Blythe stieß erst später hinzu. Das Album wurde von Chris Adler und Steve Austin produziert. Die Band schrieb im Wesentlichen die Songs, Randy Blythe überwiegend die Texte.

Am 22. März 2005 wurde das Album von Epic Records wiederveröffentlicht. Es wurde von Colin Richardson remixt, von Mark Wilder remastert und enthält neue Liner-Notes des Originalproduzenten Steve Austin (von der Noisecore-Band Today Is the Day). Das Cover-Artwork wurde bei dieser Ausgabe in ein schwarzes Artwork geändert, behält aber das Originalartwork, ein comicähnliches Bild von Ken Adams, das Nonnen zeigt, die einen brennenden Priester mit Mistgabeln traktieren, im Inneren des Booklets bei.Burn the Priest – Burn the Priest, discogs.com Ein Live-Video des Songs Bloodletting, entnommen der Killadelphia DVD, wurde auf dem Enhance-Teil der Ausgabe im QuickTime-Format veröffentlicht.

Auf dem Inlay der CD-Hülle ist „Der Teufel nennt mich Bruder“ in deutscher Sprache zu lesen.

Rezeption AllMusic bewertete das Album mit vier von fünf Sternen. Johnny Loftus schrieb: „Lamb of God’s fan cult only grew with 2004’s Ashes of the Wake, the Virginia metal band’s first for Epic, and their hit status prompted this great reissue of their debut full-length. Burn the Priest is as unsubtle as its name implies, a nervy and volatile prototype of the thrash/death/hardcore hybrid that Lamb of God would eventually preach. If Pantera had recorded Vulgar Display of Power for Relapse, it might’ve sounded something like Burn the Priest.“ („Lamb of Gods Fan-Kult wuchs erst mit Ashes of the Wake 2004, der ersten Platte der Virginia-Metal-Band für Epic, und ihr Hit-Status veranlasste diese großartige Neuauflage ihres Debüts in voller Länge. Burn the Priest ist so unsubtil, wie sein Name schon sagt, ein nervöser und flüchtiger Prototyp des Thrash/Death/Hardcore-Hybriden, den Lamb of God schließlich predigen würden. Wenn Pantera Vulgar Display of Power für Relapse aufgenommen hätte, hätte es vielleicht so in etwa wie Burn the Priest geklungen.“)Burn the Priest – Burn the Priest, allmusic.com

Titelliste Alle Songs wurden von Burn the Priest geschrieben, die Texte von Randy Blythe, außer wo angegeben.

Einzelnachweise

Kategorie:Album 1999 Kategorie:Album (Thrash Metal) Kategorie:Album (Death Metal) Kategorie:Lamb-of-God-Album