mini|hochkant|Mark P. Fitzgerald Mark P. Fitzgerald (* 1951 in Winchester, Massachusetts) ist ein pensionierter Admiral der United States Navy. Er war unter anderem Kommandeur der United States Naval Forces Europe.

Leben Über das ROTC-Programm der Northeastern University gelangte er im Jahr 1973 in das Offizierskorps der United States Navy. In der Kriegsmarine der Vereinigten Staaten durchlief er anschließend alle Offiziersränge bis zum Admiral. 1975 erhielt er einen akademischen Grad von der University of West Florida und in den Jahren 1983 und 1984 absolvierte er das Naval War College in Newport in Rhode Island.

Während seiner militärischen Laufbahn absolvierte er sowohl Aufgaben als Seeoffizier an Bord verschiedener Kriegsschiffe als auch Tätigkeiten als Stabsoffizier auf dem Festland. Er wurde zum Marineflieger ausgebildet und war in der Folge ab 1975 auch als solcher tätig. Er gehörte unterschiedlichen Flugeinheiten an und war auf verschiedenen Flugzeugträgern stationiert. Zwischenzeitlich war er auch als Ausbilder für Fluglandungen auf Flugzeugträgern tätig. In den Jahren 1990 und 1991 kommandierte er die 46. Marineflugstaffel (VA-46), mit der er im Zweiten Golfkrieg eingesetzt war.

In der Folge war Fitzgerald an den Jugoslawienkriegen beteiligt. Im Jahr 1993 war er stellvertretender Kommandeur der Alliierten Luftstreitkräfte für die damalige Operation Provide Promise. Außerdem gehörte er als Assistant Commander zum Planungsstab der Operation Deny Flight. In den Jahren 1994 und 1995 kommandierte er das 14. Trägergeschwader, das auf dem Flugzeugträger USS Carl Vinson stationiert war und im Persischen Golf an der Operation Southern Watch teilnahm.

Zwischen 1995 und 1998 war er Stabsoffizier beim Supreme Allied Commander für Europa. Dort war er in der Abteilung für die Operationen auf dem Balkan tätig. Danach war er bis zum Jahr 2000 stellvertretender Kommandeur der Marinestreitkräfte des United States Central Command (US Naval Forces Central Command) und der Fünften Flotte. Er leitete die Operation Desert Fox, ein viertägiges Bombardement irakischer Ziele im Zeitraum vom 16. bis 20. Dezember 1998 durch die Streitkräfte der USA und Großbritanniens. Außerdem befehligte er die Vergeltungsmaßnahmen nach dem islamistischen Anschlag auf den Zerstörer USS Cole.

In den Jahren 2001 und 2002 kommandierte Mark Fitzgerald die 8. Trägergruppe (Carrier Strike Group 8), deren Flaggschiff der Flugzeugträger USS Theodore Roosevelt war. Diese Einheit führte im Rahmen der Operation Enduring Freedom mehrere Luftoperationen durch. Von 2002 bis 2004 war er Stabsoffizier beim Chief of Naval Operations (CNO), wo er dessen Stabsabteilung für Luftkämpfe leitete (Director of Air Warfare). Danach war er bis 2006 Kommandeur der Zweiten Flotte, die an der amerikanischen Ostküste und im Nordatlantik operierte. Gleichzeitig kommandierte er die in diesem Gebiet operierenden Marineeinheiten der NATO. Im Jahr 2005 waren Einheiten seiner Zweiten Flotte an Hilfsmaßnahmen nach dem Hurrikan Katrina beteiligt. Nach dem Ende dieser Mission erhielt er das ranghohe Amt des Director of the Navy Staff, das zum United States Department of the Navy gehört.

Am 30. November 2007 übernahm Mark Fitzgerald als Nachfolger von Henry G. Ulrich III das Kommando über die amerikanische Flotte für Europa (United States Naval Forces Europe). Dieses Amt bekleidete er bis zum Oktober 2010, als er von Samuel J. Locklear abgelöst wurde. Gleichzeitig war er Kommandeur des Allied Joint Force Command Naples. Seit dem 1. Oktober 2008 wurde der Titel des Kommandeurs der amerikanischen Marinestreitkräfte für Europa um den Zusatz für Afrika erweitert. Somit war er ab diesem Zeitpunkt Commander der US Naval Forces Europe & Commander US Naval Forces Africa & Commander Allied Joint Force Command Naples. Anschließend schied er aus dem aktiven Militärdienst aus.

Nach seiner Pensionierung wurde Fitzgerald Berater für verschiedene im Verteidigungsbereich tätige Firmen. Außerdem war er Vorsitzender der Association of Naval Aviators (Assoziation für Marineflieger) und stellvertretender Vorsitzender der Naval Aviation Museum Foundation.

Orden und Auszeichnungen Mark Fitzgerald erhielt im Lauf seiner militärischen Laufbahn unter anderem folgende Auszeichnungen:

Defense Distinguished Service Medal Navy Distinguished Service Medal Defense Superior Service Medal Legion of Merit Distinguished Flying Cross Bronze Star Medal Defense Meritorious Service Medal Meritorious Service Medal Air Medal Navy & Marine Corps Commendation Medal Navy & Marine Corps Achievement Medal Joint Meritorious Unit Award Navy Unit Commendation Navy Meritorious Unit Commendation Navy Expeditionary Medal National Defense Service Medal Southwest Asia Service Medal NATO-Medaille Kuwait Liberation Medal (Saudi-Arabien) Kuwait Liberation Medal (Kuwait)

Weblinks

Fitzgerald in der Wayback Machine (Zuletzt abgerufen am 3. Februar 2026, im Mai 2026 nicht mehr erreichbar) Fitzgerald bei America’s Navy (Zuletzt abgerufen am 13. Mai 2026) Fitzgerald bei JINSA (Zuletzt abgerufen am 13. Mai 2026) Fitzgerald in der Hall of Valor (Zuletzt abgerufen am 13. Mai 2026)

Kategorie:Admiral (United States Navy) Kategorie:Kommandeur United States Naval Forces Europe-Africa Kategorie:Person im Zweiten Golfkrieg (Vereinigte Staaten) Kategorie:Träger der Defense Distinguished Service Medal Kategorie:Träger der Navy Distinguished Service Medal Kategorie:Träger der Navy & Marine Corps Commendation Medal Kategorie:Träger der Navy & Marine Corps Achievement Medal Kategorie:Träger der Defense Superior Service Medal Kategorie:Träger der Defense Meritorious Service Medal Kategorie:Träger der Meritorious Service Medal (Vereinigte Staaten) Kategorie:Träger des Ordens Legion of Merit Kategorie:Träger der Air Medal Kategorie:Träger des Distinguished Flying Cross (Vereinigte Staaten) Kategorie:Träger der Bronze Star Medal Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1951 Kategorie:Mann