Karl Mader (* 14. Oktober 1873 in Schöllnach; † 31. Januar 1939 in Siederding) war ein deutscher Landwirt und Mitglied des Bayerischen Landtags.
Leben Karl Mader besuchte die Volksschule in Schwanenkirchen und das Gymnasium in Passau und übernahm 1897 die Bewirtschaftung des elterlichen Anwesens. Er betätigte sich politisch, wurde Mitglied des landwirtschaftlichen Bezirksausschusses Deggendorf und Vorsitzender der Landkrankenkasse und des Krankenkassenverbandes Deggendorf-Land. Zudem bekleidete er das Amt des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden des Darlehenskassenvereins Schwanenkirchen.
Er trat in die Bayerische Volkspartei ein und wurde Mitglied im Gemeinderat Waltersdorf und im Kreistag Deggendorf.
1918 kam er in den Provisorischen Nationalrat. Nach dem Ersten Weltkrieg fanden am 12. Januar 1919 Wahlen zum Bayerischen Landtag statt. 6 Parteien stellten ihre Kandidaten zur Wahl. Mader kandidierte für die BVP und erhielt einen Sitz, den er bis zum 16. Dezember 1921 innehatte. Bei den Landtagswahlen (4. Wahlperiode 1924–1928) erhielt er ebenfalls einen Sitz im Parlament. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurde er zusammen mit anderen führenden BVP-Politikern in Schutzhaft genommen.Opfer und Verfolgte des NS-Regimes aus den bayerischen Parlamenten (Digitalisat)
Auszeichnungen Ökonomierat
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Einzelnachweise
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