Theda von Hoch (* 1919 in Leer, Ostfriesland als Theda Stumpf; † vor 2004) war eine deutsche Leichtathletin und Volleyballspielerin, -trainerin sowie -funktionärin.
Werdegang Von Hoch war im Sport groß geworden als deutsche Leichtathletin im Diskuswurf, im Hochsprung und im Mehrkampf. Ihre Schwester Lena Stumpf war auch Spitzenathletin in der Leichtathletik. Von Hoch gewann 1949 im Diskuswurf die Bronzemedaille bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften.
Seit 1954 war von Hoch Sportdozentin an der Pädagogischen Hochschule Hannover. Hier vermittelte sie ihren Studierenden sportliche und pädagogische Grundlagen und gab dem Sport in Hannover und im Landessportbund Niedersachsens wichtige Impulse. Insbesondere der in der Bundesrepublik Deutschland noch unbekannten Sportart Volleyball verhalf sie zum Durchbruch. 1955 gehörte sie zu den Gründungsmitgliedern des Deutschen Volleyball-Verbandes und übernahm den Posten der Bundesfrauenwartin. Mit dem 1. VC Hannover gewann sie als Spielerin und Trainerin zwischen 1958 und 1976 18 Deutsche Meisterschaften mit den Frauen und zwei bei den Männern. Der 1. VCH wurde zum deutschen Rekordmeister. Ehrenamtlich war sie von 1956 bis 1971 auch Nationaltrainerin der Frauen. Parallel dazu war von Hoch von 1959 bis 1973 auch Frauenwartin im Vorstand des niedersächsischen Landessportbundes.
1956 verfasste von Hoch das Lehrbuch „Volleyball, Technik u. Taktik“.
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Einzelnachweise
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